Sa., 15.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Fr., 23. Mai 2014, 11:59 Uhr
    Erstes Bürgermeistertreffen für Zusammenarbeit im Mittelzentrum Ried

    „Gemeinsam die Lage verbessern und optimieren“

    Das Mittelzentrum Ried rückt enger zusammen – beim ersten Bürgermeistertreffen im Büro des Bibliser Bürgermeisters Felix Kusicka (2. von links) sprachen die vier Rathauschefs – Rainer Bersch (Groß-Rohrheim), Gottfried Störmer (Lampertheim), Felix Kusicka und Barbara Schader, Bürgermeisterin von Bürstadt, über ihre Vorstellungen und Pläne zur zukünftig verstärkten interkommunalen Zusammenarbeit. Foto: Hannelore Nowacki


    BIBLIS – „Wir wollen die gemeinschaftliche Erledigung von Aufgaben, ohne dabei die kommunale Identität aufzugeben“. Diese Kernaussage von Bürgermeister Felix Kusicka zur interkommunalen Zusammenarbeit fand  beim ersten Bürgermeistertreffen die Zustimmung aller vier Rathauschefs. Bürgermeister Rainer Bersch aus Groß-Rohrheim, Bürgermeisterin Barbara Schader aus Bürstadt und der Lampertheimer Bürgermeister Gottfried Störmer verabredeten mit dem Bibliser Bürgermeister die zukünftige Zusammenarbeit auf mehr  Gebieten als bisher und bei Projekten. Die Verwaltungschefs wollen sich zukünftig vierteljährlich treffen, aber auch die Mitarbeiter werden häufiger gemeinsam an Aufgaben arbeiten. Bisher gibt es die Zusammenarbeit beispielsweise zwischen Biblis und Groß-Rohrheim mit einem Vertragswerk zur Feuerwehr oder auch in der Planung der Breitbandversorgung und bei der Straßenbeleuchtung. Ganz neu ist das gemeinsame Wirken also nicht, doch nun rückt das  Mittelzentrum Ried noch enger zusammen. Nicht Parteipolitik, sondern die Themen bestimmen diese Zusammenarbeit, wie Bürgermeister Bersch betonte. Das werde dann auch von der Bevölkerung akzeptiert. „Kommunale Identität leben und die Vorteile aus der Zusammenarbeit nutzen, diese in praktischen Arbeiten auf den Weg bringen, wo es hilft und nützt“, darin sieht Bürgermeister Störmer langfristig den Erfolg. Nicht als große Planung zu Beginn, über die Zeit hinweg werde das große Ganze durch die Zusammenarbeit geprägt werden. Bürgermeisterin Schader wünscht sich auch im sozialen Bereich mehr Zusammenarbeit. „Wir müssen über den normalen Verwaltungsprozess hinausschauen“, meinte sie und erläuterte Sinn und Ziel der verstärkten interkommunalen Zusammenarbeit: „Gemeinsam die Lage verbessern und optimieren“. Hannelore Nowacki
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige TicketshopAnzeige 3 Anzeige - 1