SERIE MIT-MACH-WEGWEISER: Aus der Broschüre „Lampertheim (mit)erleben!“: Die Steuerungsgruppe Fairtrade – Sich für den fairen Handel in Lampertheim einsetzen
Gemeinsam für eine gerechte Wirtschaft
Fairtrade-Produkte sind in Lampertheim bereits bekannt und etabliert. Aber was genau macht eigentlich die Steuerungsgruppe Fairtrade Lampertheim? Archiv-Foto: Nadine Schütz
LAMPERTHEIM – Die Broschüre „Lampertheim (mit)erleben!“ ist die geballte Ladung Information über das, was die Bürgerinnen und Bürger in Lampertheim in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur und Ehrenamt erwartet. Und über Institutionen, Vereine, und sonstige Gruppen in ebendiesen Bereichen, bei denen man sich informieren, Unterstützung holen oder selbst engagieren kann.
Lampertheim hat sich bereits vor zehn Jahren um das Siegel „Fairtrade Town“ beworben. Im Vergangenen Jahr konnte diese Auszeichnung erneut verlängert werden. Die Steuerungsgruppe Fairtrade ist dabei die treibende Kraft. Sie stimmt die Aktivitäten zum fairen Handel vor Ort ab und vernetzt die Akteurinnen und Akteure aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft.
Zu ihren Kernaufgaben, so heißt es im Online-Auftritt des Fairtrade Deutschland e.V. zur Kampagne „Fairtrade Town“, gehören die Erfüllung der Kriterien auf dem Weg zur „Fairtrade Town“, das Setzen von Schwerpunktthemen für den fairen Handel vor Ort, die Koordination und Organisation von Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit und die Gewährleistung des Informationsaustauschs zwischen allen Beteiligten.
Die Steuerungsgruppe Fairtrade in Lampertheim vereint die Mitglieder Susanne Braun, Erste Vorsitzende Weltladen e.V., Rita Lüling, Zweite Vorsitzende Weltladen e.V., Sofia Düring, Inhaberin Bücherkiste, Rainer Anthes, Geschäftsführer Ates Hotel und Carmen Daramus, Stadtmarketing – Tourismus und Freizeit. Neue Mitglieder, auch aus anderen Bereichen, stellen gerade für die Erweiterung des Projektes ein Plus dar. Mehr Köpfe – mehr Ideen – mehr Anbieter fair gehandelter Produkte in Lampertheim und mehr Investitionen in die Bildungsarbeit.
Unter den Scheffel stellen muss sich Lampertheim allerdings nicht. Immerhin kann die Spargelstadt schon mit 14 Anbietern fairer Produkte im Einzelhandel, acht Anbietern in der Gastronomie und sieben teilnehmenden Institutionen aufwarten. (Wer sich für die Anbieter fairer Produkte in Lampertheim interessiert, kann sich auf der Lampertheimer Homepage den Einkaufsführer herunterladen.) Das Engagement einer kleinen Gruppe zeigt, dass Veränderung möglich ist. Welche Möglichkeiten stehen wohl offen, wenn diese Gruppe zu einer großen Gemeinde Gemeinschaft anwächst? Sicher ist, dass jede und jeder einzelne seinen Beitrag leisten kann. Nadine Schütz