NETZWERKTREFFEN: „Engagierte Stadt“ 2023 mit besten Aussichten auf der BUGA
Gemeinsamer Blick in die Zukunft
Geschlossene und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Akteuren gelingt auch über die Länder- und Bereichsgrenzen hinweg. Foto: Henrik Baum/GO7 AG
LAMPERTHEIM – Unter dem Stern der nachhaltigen Vernetzung trafen sich Vertretende der Engagierten Städte zum dem auch Lampertheim seit 2020 gehört, am 15. und 16. Juni auf der Bundesgartenschau in Mannheim beim Netzwerktreffen der Engagierten Stadt 2023. Ziel war es mit anderen Engagierten Städten zu Netzwerken, Verbindungen zu stärken, bisher Erreichtes zu feiern und den Blick in die Zukunft zu richten.
Neben viel Raum zum Netzwerken und Kennenlernen bot das Treffen vor allem eins: Austausch zu bisher Entstandenem und dem gemeinsamen Blick in die Zukunft. Nach einer Begrüßung von Sven Tetzlaff (Bereichsleiter „Demokratie, Engagement, Zusammenhalt“ der Körber-Stiftung) und der Videogrußbotschaft von Bundesministerin Lisa Paus (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), tauchten die Teilnehmenden in einen Foresight-Prozess, eingeführt von Dr. Birthe Tahmaz (Projektleiterin in der ZiviZ gGmbH) ein. Dabei konnten bereits erste Einblicke in das Engagement der Zukunft und den nachhaltigen Wandel generiert werden.
Der zweite Tag startete mit einer Einführung von Nina Leseberg (Abteilungsleitung Strukturstärkung & Forschung, Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt), im Anschluss stellten Vertretende der sieben Engagierten Städte in der MRN die gemeinsame Arbeit und das Wirken im Regionalnetzwerk Rhein-Neckar vor. Die Metropolregion Rhein-Neckar ist seit 2020 Kooperationspartner dieses Programmes. In der anschließenden Fishbowl zwischen Vertretenden aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, darunter Karin Heyl (Vice President Social Engagement BASF), Martin Ruoff (Leiter des Referats Quartiersentwicklung im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, Baden-Württemberg), Matthias Baaß (Bürgermeister der Stadt Viernheim) und Dr. Bernd Welz (Vorstandsvorsitzender der Klimastiftung für Bürger) wurden in anregender Diskussion verschiedene Seiten der Notwendigkeit von Engagement beleuchtet. „Der Freitagvormittag hat in Summe gezeigt, wie geschlossen und vertrauensvoll die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren im Sinne des Gemeinwohls in unserer Region auch über die Länder- und Bereichsgrenzen gelingt. Wir wissen das sehr zu schätzen und wünschen uns damit ein gutes Vorbild für andere Regionen zu sein“, so das Fazit von Kirsten Korte, die die BUGA als Austragsort vorgeschlagen hatte. zg