Mi., 25. November 2015, 23:10 Uhr
CDU begrüßt Umbaumittel für Schillerschule
Gesamtsanierung mit Nachdruck verfolgen
BÜRSTADT – Die CDU Bürstadt begrüßt die Einlösung der Zusage von Landrat Engelhardt, die baulichen Voraussetzungen für die Teilnahme am „Pakt für den Nachmittag“ zu schaffen. „Dass der Schulträger hierfür kurzfristig eine Million in die Investitionsplanung 2016 aufgenommen hat, ist ein wichtiges Signal, um die Schillerschule als Ganztagsschule weiterzuentwickeln“, freut sich CDU-Vorsitzender Alexander Bauer über diese „tolle Perspektive“.
Der „Pakt für den Nachmittag“ soll es Eltern erleichtern, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Weitere Ziele sind eine höhere Bildungsgerechtigkeit sowie eine bessere Verzahnung von Vormittagsunterricht und Nachmittagsangebot. Um diese Ziele zu erreichen, ist ein Vertrag ausgearbeitet worden, der die vom Land Hessen angestoßene Initiative im Detail regelt. Keinesfalls gehe es darum, bestehende und bewährte Strukturen zu zerstören, die etwa Elternvereine oder die Kommune mühsam aufgebaut hätten. Im Gegenteil: „Es gibt keine Verschlechterung“, so Bauer. Bei dem „Pakt für den Nachmittag“ können die Eltern wählen, ob ihr Kind montags bis freitags von 7.30 bis 14.30 Uhr bzw. 15 Uhr oder sogar bis 17 Uhr betreut wird. Die einzelnen Schulen können bei Bedarf davon auch abweichen. „Insgesamt stehen für den Ganztagsausbau auch im Schuljahr 2016/17 noch einmal zusätzlich 230 Stellen zur Verfügung, davon bis zu 145 für den Pakt für den Nachmittag“, informiert Landespolitiker Bauer.
Gemeinsam mit Bürgermeisterin Barbara Schader will sich auch die CDU „mit Nachdruck dafür einsetzen“, dass 2016 auch die Gesamtsanierung der Schillerschule planerisch angegangen wird. „Die Schillerschule zählt zu den größten Grundschulen im Kreis Bergstraße und hat einen enormen Sanierungsstau. Jetzt ist die Chance für eine mit der Schulgemeinde abgestimmte Gesamtplanung, die dann in mehreren Sanierungsschritten abgearbeitet werden kann“, so Bauer. „Wir werden uns im Kreistag für eine stärkere Priorisierung der Schillerschule einsetzen. Als Zuwachskommune herrscht hier auch mit Blick auf das jetzt schon beengte Raumkonzept dringender Handlungsbedarf“, so die CDU in ihrer Mitteilung. zg