Jahreshauptversammlung des Krankenpflegevereins Hüttenfeld mit positiver Bilanz
Gesamtvorstand wiedergewählt
Der alte und neue Vorstand des Hüttenfelder Krankenpflegevereins mit Werner Hahl (2.v.links) von der Diakoniestation in Lampertheim. Foto: ehr
HÜTTENFELD – Hans-Jürgen Schuster konnte 13 Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung des Krankenpflegevereins Hüttenfeld begrüßen. Er berichtete zunächst über den Mitgliederstand. Insgesamt hat der Verein 61 Mitglieder. Im letzten Jahr gab es zwei Austritte, sechs Neueintritte. Vier Mitglieder sind leider 2019 verstorben. Im letzten Jahr hat der Verein keine besonderen Ausgaben zur Unterstützung der Lampertheimer Diakoniestation getätigt. Somit konnte der Rechner des Vereins Olaf Menzel von einem leichten Plus im Kassenbestand berichten. Der Verein steht mit seinen Rücklagen damit weiterhin bereit bei eventuellen besonderen Ausgaben die Diakoniestation Lampertheim zu unterstützen.
Kassenprüferinnen Helma Ehret und Henriette Kock konnten eine einwandfreie Kassenführung bestätigen. Die Versammlung entlastete daraufhin den Vereinsvorstand.
Im folgenden berichtete Werner Hahl als Gast vom Vorstand der Diakoniestation Lampertheim von den Aktivitäten des Vorjahres, die im Zeichen des 40jährigen Jubiläums der Einrichtung standen. Die neue Geschäftsführerin Uta Herwig brachte mit ihrer Erfahrung aus vorheriger Tätigkeit in einer diakonischen Einrichtung in Baden-Württemberg neuen Wind in die Station. Neu Herausforderung gibt es bei dem Angebot "Menu-Service“. Der Gesetzgeber sieht solche Leistungen, die im allgemeinen als „Essen auf Rädern“ bezeichnet wird, zukünftig als mehrwertsteuerpflichtig. Wie dieses gehandhabt werden kann mit Verrechnung und der Möglichkeit von Vorsteuerabzügen muss die Verwaltung der Diakoniestation noch klären. Ein Steuerberater wurde hier zur Beratung herangezogen. Ziel ist es auf jeden Fall, das ganze für die Kunden kostenneutral zu halten.
Der Personalbestand der Diakoniestation hat sich auf jetzt insgesamt 112 Mitarbeiter weiterentwickelt.
Insgesamt werden durch die Diakoniestation 400 Personen in unterschiedlicher Form versorgt, von Beratungen angefangen über den Menü-Service und Pflegdienstleistungen bis hin zu hauswirtschaftliche Leistungen. Des Weiteren gibt es das Angebot einer Tagesbetreuung „Meine Zeit“ in der Lampertheimer Innenstadt. Unter anderem werden hier in einem liebevoll hergerichteten alten Wohnzimmer die Woche über bis zu 40 Personen betreut, die meist an Demenz leiden. Für pflegende Familienangehörige ist diese Einrichtung eine willkommene Entlastung um Zeit für sich oder Besorgungen zu gewinnen.
Nach dem Bericht von Werner Hahl aus der Diakoniestation ging es auf der Versammlung weiter mit der Wahl des Vorstands. Der bisherige Vorstand mit 1. Vorsitzenden Hans-Jürgen Schuster, 2. Vorsitzender Bodo Ehret, Schriftführerin Uschi Sachs, Rechner Olaf Menzel und Beisitzerin Christel Fleig stellte sich komplett zur Wiederwahl und wurde von der Versammlung einstimmig bestätigt. Die Pfarrer der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde in Hüttenfeld sind per Amt Mitglied des Vorstandes.
Im Herbst wird der Verein wieder am 8. November seinen traditionellen Kaffeeklatsch abhalten. Wer und worüber hier referiert wird, ist noch offen. Vorher wird der Verein am 4. November die Terminabsprache der Hüttenfelder Vereine organisieren. Dazu wird zu gegebener Zeit ins Bürgerhaus eingeladen, da die Räumlichkeiten im evangelischen Gemeindezentrum wegen des Kindergartenumbaus hierfür voraussichtlich nicht zur Verfügung stehen. ehr