Freiwillige Feuerwehr packt für die Johanniter-Weihnachtstrucker
Geschenke können auf die Reise gehen
Stolz präsentiert die Kinderfeuerwehr Hüttenfeld die Päckchen, die am 26. Dezember auf die Reise nach Osteuropa gehen. Foto: ehr
HÜTTENFELD – Seit 1997 sind die Johanniter-Weihnachtstrucker ab dem 26. Dezember auf dem Weg in die armen Regionen Osteuropas. Vollgeladen mit Päckchen, die Menschen in reicheren Ländern gepackt haben. Die Inhalte helfen den Familien eine Zeit lang besser über die Runden zu kommen. Die Partner vor Ort hängen sich jedes Jahr aufs Neue mächtig ins Zeug, damit bei der Verteilung alle Geschenke bei den Kindern und Familien ankommen.
Auch die Kinderfeuerwehr Hüttenfeld hat sich viel Mühe gegeben, viele Päckchen gepackt und den Johannitern übergeben. Der Leiter der Kinderfeuerwehr Patrick Samol und sein Team zeigten sich zufrieden mit dieser Aktion, konnten sie doch acht Päckchen auf die Reise schicken.
In vielen Dörfern und Regionen Osteuropas fehlt es bis heute an Dingen, die für uns alltäglich und selbstverständlich, aber für die Menschen vor Ort unerschwinglich sind. Etliche von ihnen leben nach wie vor häufig von der Hand in den Mund, vor allem in den ländlichen Regionen. Wenn die großen Trucks anrollen, stehen im Norden Rumäniens tausende Kinder vor ihren Schulen und Kindergärten und harren bei eisigen Temperaturen geduldig aus. Im zentraleren Siebenbürgen holen die Familien ihre Pakete bei den Partnerorganisationen ab oder bekommen sie durch diese nach Hause geliefert.
Auch nach Rückkehr der Trucks geht die Aktion noch weiter: So sind tausende rumänische Kinder im Frühjahr eingeladen sich selbst zu engagieren: Denn wer etwas geschenkt bekommt, ist in der Lage selbst etwas zu geben. ehr