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  • Di., 21. Januar 2014, 11:29 Uhr
    Pfarrgemeinde St. Josef hatte zum Neujahrsempfang eingeladen

    Geselligkeit mit Musik und Gesang, Zahlen und Fakten zum Haushalt

    Pfarrgemeinderatsvorsitzender Lucas Montag blickte auf ein gutes Jahr 2013 zurück. Den Herausforderungen im neuen Jahr sieht er mit offenkundig freudiger Spannung entgegen. Foto: Hannelore Nowacki


    BOBSTADT – Der Kirchturm der Pfarrkirche St. Josef ragte am Sonntag in den grauen Himmel, doch in der Kirche erstrahlten hell die Lichter, auch an den Weihnachtsbäumen zu beiden Seiten des Altars. Der Gottesdienst mit Eucharistiefeier war sehr gut besucht, danach waren alle zum Neujahrsempfang ins Pfarrzentrum eingeladen. Pfarrer Adam Malczyk und Pfarrer Helmut Oberle zelebrierten die Messe gemeinsam. Der Kirchenchor unter der Leitung von Herbert Ritzert hatte den Gottesdienst „sehr schön mitgestaltet“, wie Pfarrer Malczyk am Schluss dankend hervorhob. „Siehe, das ist Gottes Lamm“, eine Komposition von Gottfried August Homilius (1714-1785) und „Wir strecken uns nach dir“, ein modernes Lied von Karl-Heinz Saretzki aus dem Jahr 1987 hatte der Kirchenchor in seinem Repertoire. Den anschließenden Neujahrsempfang leitete der Kirchenchor mit dem Lied „Deine Gnade sei mit uns ein“, das Herbert Ritzert am Klavier begleitete. Im Saal des Pfarrzentrums drängten sich die Besucher. Roter Saft, leuchtend gelber Orangensaft und Sekt waren bereits eingeschenkt - eine einladende bunte Szenerie mit Gebäckkörbchen auf großem Tisch. Unter den Gästen war mit Bürgermeisterin Barbara Schader, Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf und Ortsvorsteher Hans-Georg Gött die lokalpolitische Prominenz vertreten. Auch Pfarrerin Bettina Poertner von der Evangelischen Kirche in Bürstadt war gekommen. Die Kommunionkinder führten mit kleinen Laternen das Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“ vor. „Stern über Bethlehem“ war eines der Lieder, das die Sternsinger unter der Leitung von Ute Bozic bei ihrem Besuch sangen. Als Anerkennung für ihren Einsatz erhielten sie Urkunden. 3.610 Euro hatten die 24 Sternsinger in Bobstadt gesammelt. Auf ein besonderes Jahr mit zahlreichen Jubiläen in der 100 Jahre bestehenden Kirchengemeinde blickte der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Lucas Montag in seiner Ansprache zurück. Das „Pfarrfest der Jubiläen“ im Sommer und das abschließende Weihnachtskonzert des Kirchenchors waren Höhepunkte, bei denen sich unzählige Helfer engagiert hatten. Montag berichtete aus der Arbeit der drei gemeindeübergreifenden Projektgruppen Taufpastorale, Ehrenamt und Messdiener, die sich im Rahmen der Kursbestimmung 2015 gegründet hatten. Im neuen Jahr sollen die Projektaktivitäten weiter ausgebaut werden. In Bobstadt will der Pfarrgemeinderat seine Verbindung zum Pater-Kolbe-Kindergarten intensivieren. Sankt Josef sei eine lebendige Gemeinde ganz im Sinne von Papst Franziskus, meinte Pfarrer Malczyk anerkennend in seinen Begrüßungsworten. In ihrem Redebeitrag bat Bürgermeisterin Schader um etwas Geduld mit den Verhandlungen zum Ausbau des Pfarrzentrums als Begegnungsstätte im Rahmen der Dorferneuerung. „Wir sind dran, es ist mit ein Herzstück“.  Beeindruckt zeigte sich Schader vom lebendigen Gemeindeleben. Auch Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf warb um Verständnis die noch andauernden Verhandlungen zwischen Stadt und Kirche. Die Ausgaben für die Kinderbetreuung sieht Stumpf gut angelegt. „Jeder Euro, den wir in die Kinder investieren, ist ein gut angelegter Euro“. Ortsvorsteher Gött wandte sich an Pfarrer Malczyk mit den Worten: „Ich freue mich persönlich, dass Sie in Bobstadt so gut angekommen sind“. Mit einem Spendenscheck in Höhe von 200 Euro machte Roland Gündling, Vorsitzender des MGV Sängerlust 1894 Bürstadt Pfarrer Malczyk und dem Verwaltungsratsvorsitzenden Pumm eine große Freude. Die Saxofongruppe von „Spirit“ spielte zum Ausklang das Stück „Ein schöner Tag“, das auch als „Amazing Grace“ bekannt ist. Hannelore Nowacki

    Freude über die Urkunden - die Sternsinger als Teil der lebendigen Pfarrgemeinde St. Josef gingen an zwei Tagen in Bobstadt von Tür zur Tür und sammelten dabei 3.610 Euro. Foto: Hannelore Nowacki


    Information:

    Große Haushaltssummen – ohne Zuschüsse geht es nicht

    Der Vorsitzender des Verwaltungsrates Rudolf Pumm stellte die 2012 und 2013 getätigten Investitionen vor, ein Zahlenwerk, an dessen Ende der Anteil der Pfarrei mit 24.238,56 Euro steht, bei Gesamtaufwändungen von 196.046,18 Euro. „Wir haben alle Zuschussmöglichkeiten ausgenutzt“, erklärte Pumm. Der Kita-Pavillon verursachte Gesamtkosten von  164.798,46 Euro, mit Zuschüssen von Land, Stadt und Bistum hat die Pfarrgemeinde nur noch knapp fünftausend Euro zu zahlen. Weitere Kosten entstanden beim Außengelände für den Pavillon hinter der Kirche, die Renovierung des alten Kita-Außengeländes und bei Renovierungen in und an der Kirche. Die Kita erhielt einen neuen Brenner und ein neues Eingangsschloss. Ohne Zuschüsse könnte auch der Kindergartenbetrieb nicht aufrechterhalten werden, machte Pumm deutlich. Der Betrieb verursache Kosten von 635.000 Euro, die Elternbeiträge in Höhe von 114.000 Euro deckten nur 18 Prozent der Kosten. Stadt und Land tragen 463.000 Euro, 7.000 Euro zahlt die Pfarrgemeinde Bobstadt. Die Anhebung der Kindergartengebühr um 2,5 Prozent zweimal hintereinander bezeichnete Pumm als moderat und notwendig, zumal man sonst den städtischen Haushalt noch mehr belasten würde.

     

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