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  • So., 15. Dezember 2013, 23:19 Uhr
    Jahresabschlussfeier der THW-Ortsvereinigung Lampertheim mit Jubilarehrung und Auszeichnungen für besondere Dienste

    „Gezeigtes Engagement weiterführen und noch viele Jahre treu bleiben”

    Viele Jubilarehrungen und Auszeichnungen für besondere Dienste und Leistungen gab es am Wochenende beim THW Lampertheim mit gemütlichen Beisammensein zum Jahresabschluss. Foto: Sigrid Samson


    LAMPERTHEIM – Wolfram Jäger, Ortsbeauftragter des THW OV Lampertheim, zeigte sich stolz darüber, bei der diesjährigen Jahresabschlussfeier am Samstagabend wieder zahlreiche Jubilare, aber auch langjährige Mitglieder für besondere Dienste ehren zu können. Mit einem Sektempfang zur Begrüßung fanden sich etwa 55 Teilnehmer zu der Veranstaltung ein, um die Auszeichnungen entgegenzunehmen und einen gemütlichen Abend zum Jahresausklang gemeinsam zu verbringen. Selbstverständlich waren auch die Partner der Mitglieder eingeladen.

    12 Jugendliche des THW waren mit dabei, worüber sich Jäger besonders freute, der sich die Jugend- und Helferwerbung für die kommende Jahre auf die Fahne geschrieben hat. Es mangelt, wie auch in den meisten Vereinen, besonders an Mitgliedern im Alter von etwa 16 bis 30 Jahren, da sich viele Menschen in diesem Alterszeitraum in einer Phase der beruflichen und persönlichen Orientierung befinden. „Da bleibt kaum Zeit für zusätzliche Aufgaben, wie zum Beispiel die Ehrenamtstätigkeit beim THW“, teilte Jäger mit. Gerade deshalb freue man sich über jeden einzelnen jungen Helfer. „Es existiert auch eine Minigruppe beim TWH für Kinder von 6-10 Jahren“, so Jäger.

    Der Ortsbeauftragte konnte Gottlieb Ohl als Vertreter der Stadt Lampertheim willkommen heißen, der sich über die Einladung sehr freute. Jäger bedankte sich in seiner Eröffnungsrede besonders bei seinem Vorgänger Karl-Robert Röhrig, der ihn bei seiner Amtsübernahme aktiv unterstützte und dies auch  nach wie vor tue.  Ausgezeichnet mit der Ehrenurkunde und –nadel für 10-jährige Mitgliedschaft wurden Thomas Beikert, René Ludwig und Dr. Erik Schuster.

    Auf bereits 30 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken kann Martin Münd, der hierfür ebenfalls gebührend geehrt wurde. Münd wurde gewürdigt für sein Bemühen, das Landesjugendlager in die Stadt Lampertheim zu holen, was ihm in diesem Jahr erfolgreich gelungen ist
    Weitere Ehrungen folgten: Wolfram Jäger für 40-jährige Ehrenamtstätigkeit beim THW, während das THW-Helferzeichen in Gold verliehen wurde an Carsten Aust, Andreas Engels, Thomas Beikert, Manuel Iden, Norbert König und Sören Bächle. Bei dem Helferzeichen in Gold handelt es sich um eine Auszeichnung für besondere Dienste und Leistungen bzw. besonderes Engagement. Die Gruppenführer Sören Bächle, Carsten Aust und Manuel Iden waren in diesem Jahr bei mehreren Großeinsätzen beteiligt. Auch Thomas Beikert zähle laut Jäger zu den sehr engagierten Leuten beim THW. „Norbert König ist der „gute Geist” beim THW, der IT-Beauftragte und langjähriger Verwaltungshelfer“ fuhr Jäger fort. Er wurde in diesem Jahr als Helfersprecher beim Ortsverband gewählt.

    Die höchste Auszeichnung des Abends, das Helferzeichen in Gold mit Kranz, ging an Frank Schlape als Helfer mit den meisten Einsätzen im In- und Ausland. Schlape war unter anderem am Hilfsgütertransport nach Moskau beteiligt. „Frank Schlape ist schon seit Jahrzehnten sehr aktiv und hat darüber hinaus auch schon oft sein handwerkliches Geschick zugunsten des THW eingebracht“. Neben den Ehrenurkunden wurde jedem geehrten Helfer ein kleines Präsent überreicht.

    „Lampertheim ist stolz auf den THW und sowohl der alte als auch der neue Bürgermeister wusste und weiß das THW zu schätzen“, betonte Gottlieb Ohl. Er erwähnte auch, dass das THW gemeinsam mit der Feuerwehr Lampertheim bei der diesjährigen Hochwassergefahr erfolgreich im Einsatz war, als die Weschnitzdeiche zu reißen drohten. Er wies auch auf das gewisse Gefährdungspotential der Stadt hin. Hierbei seien zu erwähnen: der Rhein mit seiner Hochwassergefahr, die naheliegende ICE-Strecke, die Wälder mit der Waldbrandgefahr und die vielen LKWs, die auf den nahegelegenen Autobahnen mit Gefahrgütern unterwegs sind. Ohl wünschte allen Helfern ein gesegnetes Weihnachtsfest und dass sie immer wieder gesund von ihren Einsätzen zurückkommen.

    Jäger bedankte sich bei allen Anwesenden für die stetige Einsatzbereitschaft im Dienste der Humanität und das große Engagement jedes einzelnen. „Die Ausübung eines Ehrenamtes in Deutschland zeichnet unser Land aus und ist nach wie vor unbezahlbar“, fügte er hinzu.
    „Ich wünsche allen, dass das gezeigte Engagement weitergeführt wird und diese Menschen dem THW noch viele Jahr treu bleiben“, beendete Jäger den offiziellen Teil der Veranstaltung und wünschte den Anwesenden alles Gute für das kommende Jahr. Ebenso freue er sich auf die weitere gute Zusammenarbeit mit der Stadt Lampertheim.

    Zur lockeren Atmosphäre und gleichzeitig zur Strapazierung der Lachmuskeln trug Martin Münd mit seiner lustigen Geschichte bei, die von der Organisation einer Weihnachtsfeier in einem Großunternehmen und den damit verbundenen Schwierigkeiten handelte. Für das leibliche Wohl in Form eines leckeren warmen Buffets war ebenfalls gesorgt. „Dass Feuerwehr- und THW-Fahrzeuge gemeinsam in einem Hof stehen, ist nicht selbstverständlich – zeigt aber die gute und enge Zusammenarbeit mit der Lampertheimer Feuerwehr“, verkündete Jäger stolz.

    Sigrid Samson

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