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  • Di., 17. Mai 2016, 10:08 Uhr
    Zwei Familien spendeten fünf junge Bäume Zur Erinnerung an Glücksmomente und liebe Verstorbene

    Glücksbaumallee hat Zuwachs bekommen



    Bürgermeisterin Barbara Schader überreichte den Baumspendern eine Urkunde. Die jungen Bäume erhielten Wasser aus der Gießkanne, während die grauen Wolken nur ein paar Tropfen spendeten. Foto: Hannelore Nowacki

    BÜRSTADT – Saftiges Grün soweit das Auge reicht – der Frühling hat die „Naturoase Lachgärten“ zum grünen Paradies gemacht. Schilf umrahmt den Teich, ein Weg mäandert durch die naturbelassene Wiesenlandschaft und führt zur Glücksbaumallee. 73 Bäume wurden seit 2005 gepflanzt. Seit wenigen Tagen beginnen fünf neue junge Bäume, ihre Wurzeln mit der Bürstädter Erde zu verbinden. Am Pfingstsamstag wurde diese siebte Pflanzaktion auf Einladung von Bürgermeisterin Barbara Schader mit einem Rundgang und Umtrunk mitten in der Natur gefeiert. Mit grauen Wolken, ein paar Regentropfen und frischem Wind zeigte sich der Mai von seiner kühlen Seite. Zwei Familien, Familie Kraft und Familie Schmidt, haben mit ihren gespendeten Bäumen der Erinnerung einen schönen Ort gegeben und ihrer Dankbarkeit für Glücksmomente Ausdruck verliehen. Zur Aktion in der Naturoase begrüßte die Bürgermeisterin neben den Spenderfamilien auch Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf, Stadtrat Herbert Röchner und Stadtverordnete Edith Appel-Thomas sowie Franz Gärtner vom Agendatisch Naturschutz. Rebecca Rohel, bei der Stadtverwaltung für Umweltfragen zuständig, und Kevin Gebhardt hatten schenkten Sekt und Saft zum Anstoßen aus. Zuvor jedoch hatten die jungen Bäume aus der Gießkanne etwas Wasser bekommen. „Sie haben sich dauerhaft für Bürstadt entschieden, Sie sind hier verwurzelt“, sagte Bürgermeisterin Schader den Familien, „das bringen diese fünf Bäume ganz konkret und anschaulich zum Ausdruck“. Ein Schild vor jedem Baum erzählt eine kleine Geschichte. Margit Kraft erzählte von ihren Eltern. Zur Erinnerung ließ sie eine Silberlinde pflanzen. „Niemand ist fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart“, steht auf dem Schild. Eine Hainbuche erinnert an ihre Geschwister. Birgit Schmidt gedenkt mit einer Silberlinde den Eltern und Schwiegereltern, den Groß- und Urgroßeltern. Für Ehemann und Vater Gregor Schmidt wurde zum 50. Geburtstag eine Hainbuche gepflanzt. Eltern und Geschwister spendeten einen Rotahorn anlässlich der Hochzeit von Steve und Julia Kemle. Bürgermeisterin Schader überreichte den Familien Urkunden, die an diesen Tag erinnern. Die Idee zur „Naturoase Lachgärten“ sei nicht im Rathaus entstanden, erklärte Schader, „sondern in den Köpfen von engagierten Bürgerinnen und Bürgern vom Agendatisch Naturschutz, die seit Beginn des Jahres 2001 an diesem Projekt arbeiten: „Es ist ein gutes Beispiel für gelungenes bürgerschaftliches Engagement“. Hannelore Nowacki

     
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