Bibeln für christliche Flüchtlinge aus Eritrea und Syrien überreicht
Gottes Wort in Arabisch und Tigrina
Anna Fritz zusammen mit Laeth Haanat und Samir AlGadban in der Kirche St. Peter bei der Übergabe der Bibeln in arabischer Schrift. Foto: oh
BÜRSTADT – Als Anna Fritz im Rahmen ihres Lehramtsstudiums von der Aktion „1.000 Bibeln für Flüchtlinge" von der Deutschen Bibelgesellschaft hörte, dachte sie gleich an die Asylbewerber in ihrem Heimatort Bürstadt. Sie nahm Kontakt mit dem Bürstädter Netzwerk Asyl auf, um zu erfahren, welche Flüchtlinge hier Christen sind und sich über eine Bibel in ihrer Muttersprache freuen würden. Viele der Eritreer, die bereits seit gut einem Jahr in Bürstadt wohnen und auch einzelne der in den letzten Wochen nach Bürstadt gekommenen Syrer sind bekennende Christen. Deshalb beantragte Anna Fritz mehrere Bibeln in Tigrina, der Landessprache der Eritreer, und auch drei arabische Exemplare für die Christen unter den Syrern. Den Eritreer überreichte sie die Bibeln im Rahmen ihres Deutschunterrichts, den sie im Pfarrzentrum St. Peter erhalten. Kurz darauf freuten sich Laeth Haanat und Samir AlGadban aus Syrien darüber, dass sie in der Pfarrkirche St. Peter Bibeln überreicht bekamen. Hier besuchen sie auch regelmäßig den sonntäglichen Gottesdienst. Die sympathischen Syrer bedankten sich bei der jungen Frau und nahmen ihre Arbeit wieder auf, die sie für die Bibelübergabe kurz unterbrochen hatten und halfen weiter beim Zusammenrechen des Herbstlaubs im Kindergartenhof und im Pfarrgarten. zg