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  • Mi., 13. November 2013, 10:43 Uhr
    „Doppelspitze“ bei der Bürgerkommune LA 21 Aktive Bürgerbeteiligung: Bernd Ritter und Werner Brall als Gruppensprecher eingesetzt / Interessen bündeln

    Große Fußstapfen für das Sprecherteam

    LAMPERTHEIM – Nach der Wahl des Sprechers der Bürgerkommune LA 21 Aktive Bürgerbeteiligung (LA 21), Gottfried Störmer zum Bürgermeister für Lampertheim, wurde dieses Amt vakant. Mit Bernd Ritter und Werner Brall wurde eine „Doppelspitze“ eingesetzt, um die vielfachen Aufgaben angemessen begleiten zu können. Bereits am Abend des 5. Novembers wurde eine Nachfolgeregelung für Störmer beschlossen, der durch die Wahl zum Bürgermeister sein Engagement in der LA 21beendet. Die Lampertheimer Ritter und Brall übernehmen nun die Position des Gruppensprechers. Beide engagieren sich seit längerer Zeit in der LA 21 für Lampertheim. Brall Gottfried Störmer dankte im Namen der Arbeitsgruppe für die geleistete Arbeit. Er habe mit seinem hohen persönlichen Einsatz dafür geworben die Ziele der LA 21 bekannt zu machen. Dabei sind tiefe Fußspuren hinterlassen worden, die es weiterhin zu füllen gelte.

    Die Gruppe wirbt für eine Kultur der Ehrenamtlichkeit. Soziale und kulturelle Aspekte in der Stadt können sich nur zum Vorteil entwickeln, wenn sie von der Mehrheit der Lampertheimer getragen werden. Vorstellungen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger werden aufgenommen und zusammen mit Politik und Verwaltung der Stadt Lampertheim beraten. „Ziel ist, die Interessen der Lampertheimer Bürgerinnen und Bürger zu bündeln und somit die Lebenssituation in der Stadt zu verbessern“, so Brall.

    So ist auch das letzte Projekt der LA 21, die Ehrenamtsbörse, zu verstehen. In einem direkten Austausch zwischen Vereinen, Organisationen sowie Bürgerinnen und Bürgern wird das ehrenamtliche Engagement gefördert. Diese Beteiligung wird sich im Laufe der Zeit zu einem gestalterischen Element im Zusammenleben entwickeln, so die Überzeugung aller Beteiligten. Über einen Internetauftritt www.ehrenamt-lampertheim.de können Angebote von Vereinen und Organisationen eingestellt wie auch Wünsche von Bürgerinnen und Bürgern aufgenommen werden.

    Für die Zeit bis zum Sommer 2014 werden bereits einige Projekte geplant. Die Ergebnisse der Umfrage aus 2012 werden weiterhin für eine Umsetzung vorbereitet. Bestehende Projekte und Aktionen sowie Wünsche und Vorstellungen werden zusammengefasst und veröffentlicht. Neubürger sollen stärker in unser Gemeinwesen einbezogen werden. Ein Workshop zur Weiterentwicklung der ehrenamtlichen Struktur wird vorbereitet.

    Um dies weiter entwickeln zu können benötigt die LA21 Hilfe. Jeder Bewohner von Lampertheim, Hofheim, Hüttenfeld, Neuschloß und Rosengarten kann die Entwicklung mitgestalten. Diese interessante und für das Zusammenleben wichtige Aufgabe kann von Jedem unterstützt werden“, erklärt Brall. Das nächste Treffen der LA 21 ist auf den 10. Dezember ins Alte Rathaus gelegt worden. Weitere Informationen können über Silke Reis, 06206-935 363 bei der Stadtverwaltung Lampertheim und Werner Brall, 0171-5483682 und E-Mail unter wernerbrall@web.de eingeholt werden. zg

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