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  • Di., 20. März 2018, 13:28 Uhr
    Vielfältiges Festspielprogramm rund um die Nibelungen mit verschiedenen Theaterinszenierungen und einer Uraufführung / Karten beim TIP erhältlich

    Großartige Kunst, schöne Musik und viele bekannte Gesichter

    Auch in diesem Jahr hat das Rahmenprogramm der Nibelungen-Festspiele wieder einiges zu bieten. Darüber freuen sich die Schauspieler Maximilian Laprell, Alexandra Kamp und André Eisermann, Oberbürgermeister Michael Kissel, Künstlerische- und Technische Betriebsdirektorin Petra Simon, die das Festspielprogramm verantwortet, sowie Geschäftsführer der Nibelungen-Festspiele Sascha Kaiser (v.l.). Foto: Bernward Bertram

    WORMS – Neben der Hauptinszenierung „Siegfrieds Erben“ vor dem Wormser Dom vom 20. Juli bis 5. August 2018 gehören die facettenreichen Veranstaltungen im Kulturprogramm zu einem weiteren Höhepunkt der Wormser Nibelungen-Festspiele. Prominente Gäste sind in diesem Jahr dabei unter anderem die Schauspieler André Eisermann, Dominic Raacke, Katja Weitzenböck, Alexandra Kamp, Maximilian Laprell, der Künstler und Bildhauer Josef Lang sowie das Autorenduo Feridun Zaimoglu und Günter Senkel.
    Neben dem Stück „Siegfrieds Erben“ wird es am 21. Juli um 20 Uhr im Wormser Theater eine weitere Uraufführung geben: „Last Exit: Hunnenland“ von Maximilian Lang, inszeniert von Charlotte Sprenger, Regisseurin am Schauspiel Köln. Das Stück erzählt von der Ankunft von Gunter und Hagen im Hunnenland, es ist zwölf Uhr mittags und brütende Hitze an Etzels Hof. Gleich einem Showdown aus einem Westernfilm erzählt Maximilian Lang, der Gewinner des letztjährigen Autorenwettbewerbs, die Nibelungen aus einer spannungsgeladenen Perspektive.
    Die Künstlerische und Technische Betriebsdirektorin Petra Simon, die das Festspielprogramm verantwortet: „In diesem Festspieljahr liegt ein Schwerpunkt im Rahmenprogramm auf Theater. Nicht nur auf die Uraufführung unseres Autorenstücks aus 2017 dürfen sich unsere Gäste freuen, welche bei uns in Worms entsteht, sondern auch auf bekannte Schauspieler aus den Festspielensembles der letzten Jahren. Es freut mich sehr, dass unsere Künstler immer wieder gerne nach Worms zurückkehren, um sich an den Festspielen zu beteiligen.“
    Katja Weitzenböck und Dominic Raacke, gemeinsam waren sie 2016 schon einmal in Worms zu sehen, werden sich am 4. und 5. August jeweils um 20 Uhr im Wormser Theater in der Komödie „Die Niere“ zusammen mit Jana Klinge und Romanus Fuhrmann die alles entscheidende Frage stellen: „Liebling, was bist Du bereit, für mich zu tun? Bist du bereit, mir deine Niere zu spenden?“ Ein Stück von Stefan Vögel, das nicht an die Nieren, sondern ans Herz geht.
    In der Romantikkomödie „Gut gegen Nordwind“ am 26. und 28. Juli und der Fortsetzung „Alle sieben Wellen“ am 27. und 29. Juli stehen, nach ihrem Auftritt im Jahr in Worms 2016, erneut Alexandra Kamp und Maximilian Laprell zusammen auf der Bühne. Die Bestsellerromane von Daniel Glattauer erzählen die Geschichte eines leidenschaftlichen Digitalflirts, eine berührende und temporeiche Romantik-Komödie. Beide Stücke können unabhängig voneinander gesehen werden.
    Ein Wiedersehen mit André Eisermann in der musikalischen Lesung „Fremd sein!“: Der Schauspieler und gebürtige Wormser ist am 29. Juli um 18 Uhr erstmals wieder seit vier Jahren bei den Festspiele zu erleben und liest in der Dreifaltigskeitskirche Texte, die sich mit dem Fremden befassen. Musikalisch wird er vom Wormser Kammerensemble unter der Leitung von Tristan Meister mit Musik von Robert Schumann, Johannes Brahms und Felix Mendelssohn Bartholdy begleitet.
    Die Theaterbegegnungen, das Kultur-, Gesprächs-, und Debattierforum der Festspiele, zu welchem auch Festspiel-Intendant Nico Hofmann, das Autorenduo Feridun Zaimoglu und Günter Senkel erwartet werden, werfen am 22. Juli im Heylshofpark am Wormser Dom einen Blick auf die künstlerischen Festspielpläne für die kommenden Jahre. Und im Konzert „Der Nibelungen Not“ vom Ensemble Leones erklingt am 26. Juli in der Magnuskirche das Nibelungenlied zu Instrumenten der Entstehungszeit.
    Daneben gibt es eine Kunst-Ausstellung von Josef Lang mit kolossalen Holzskulpturen im Kunstverein Worms sowie eine Ausstellung über den russischen Regisseur Andrei Tarkowsky im Museum Heylshof. Natürlich wird es auch 2018 wieder den beliebten Kindertag mit einem bunten Programm für Familien im Heylshofpark am Wormser Dom am 29. Juli, ab 11 Uhr geben.
    Neu in diesem Jahr wird ein Ferienworkshop für Jugendliche mit dem Titel „Nibelungen-Kunst-Fabrik: Fake oder Fakten“ ab dem 18. Juli angeboten. Die Teilnehmer verschiedener Altersstufen gehen auf die Suche nach einer alternativen Nibelungensage und klären wie nebenbei noch, wie sie „Fakes“ von Fakten in der virtuellen Welt unterscheiden können.
    Wer selbst einmal Theaterluft schnuppern möchte, ist bei der Nibelungenhorde genau richtig. Das Projekt für Jugendliche ab 14 Jahren unter der Leitung von Astrid Perl-Haag wird in einem Sommerworkshop mit professionellen Theatermachern arbeiten und beschäftigt sich in diesem Jahr, nach langer Abstinenz, wieder mit dem Nibelungenstoff. Die Theater-Aufführung dazu gibt es am 22. Juli, um 20 Uhr im EWR-Kesselhaus. Unter www.nibelungenfestspiele.de gibt es alle Informationen und Tickets.
    Tickets für die Hauptinszenierung sowie für alle Rahmenprogrammpunkte können über die Hotline 01805 – 33 71 71 (0,14 Euro/Minute aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk maximal 0,42 Euro/Minute) oder über www.nibelungenfestspiele.de bestellt werden. Ebenso bietet der TIP-Verlag, Schützenstraße 50, 68623 Lampertheim die Karten an. zg


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