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Mi., 08. August 2018, 14:07 Uhr
In Lampertheim sind bisher 29 Projekte angemeldet/ Anmeldungen noch bis zum 31. August möglich
Großes Engagement zum Freiwilligentag am 15. September
Saubermachen, verschönern, gestalten und pflegen heißt es unter anderem wieder am 15. September. Die verschiedensten Projekte wurden beim zweiten Pressegespräch zum Freiwlligentag vorgestellt. Wer sich einbringen will, hat in Lampertheim also viele Möglichkeiten. Foto: Eva Wiegand
LAMPERTHEIM – Der fünfte Freiwilligentag in Lampertheim, der im Rahmen des Projektes "wir-schaffen-was" der Metropolregion Rhein Neckar stattfindet, wirft bereits seine lange Schatten voraus: Beim zweiten Pressegespräch im Alten Rathaus ist die Anzahl der in der Spargelstadt gemeldeten Projekte bis dato auf 29 angewachsen, wie Dirk Eichenauer, Mitarbeiter des Fachdienstes 40 Kultur und Ehrenamt der Stadt Lampertheim vermelden konnte. "Das macht 10 Prozent der gesamten in der Metropolregion Rhein Neckar gemeldeten Projekte", berichtete Eichenauer weiter, "eine Zahl, die sich für eine Stadt mit 30.000 Einwohnern durchaus sehen lassen kann." Das ist allerdings noch nicht das Ende der Fahnenstange, denn weitere Projekte können noch bis zum 31. August angemeldet werden. Die offizielle Seite www.wir-schaffen-was.de ist auch über den direkten link von der Startseite der Stadt Lampertheim erreichbar. Dort können Projektanmeldungen sowie Helferanmeldungen vorgenommen werden. Außerdem finden sich hier auch die ausführlichen Projektbeschreibungen. Vom Streichen, Bauen, Reparieren und Austauschen reichen schließlich die Aufgaben, bei denen nicht nur handwerklich begabte Helfer, sondern auch finanzielle Unterstützer oder Spender von benötigtem Material gesucht werden. Während die einen Projekte ihre anvisierte Helferzahl bereits erreicht haben, suchen andere noch dringend Unterstützung. Damit am 15. September auch möglichst alle Projekte durchgeführt werden können, wird Anfang September ein weiterer Termin stattfinden, an dem nicht nur die blauen Helfer T-Shirts ausgegeben, sondern auch noch einmal die Kurzentschlossenen für den Freiwilligentag mobilsiert werden sollen. Die Projekte in Lampertheim im einzelnen, für die sich Interessierte auf oben genannter Homepage bereits eintragen können, folgen hier: Die SPD Lampertheim baut ein Inysektenhotel, die JUSOS Ried stellen ein Offenes Bücherregal im Stadtteil Neuschloß auf. Hier sind nicht nur helfende Hände willkommen, auch erste Buchspenden werden gerne entgegen genommen. Im Klubheim des Odenwaldklubs wird das Vereinsheim neu gestrichen, außerdem soll auf dem Vereinsgelände eine Givebox gebaut und augestellt werden. Dort können Alltagsgegenstände, die nicht mehr benötigt werden abgelegt werden, die anderen wiederum eine Freude bereiten können. Hoch her geht es am Freiwlligentag auch beim Schützenverein 1923 Hubertus e.V., der den 25-Meter-Pistolen Schießstand neu verputzen sowie den Unterstand reparieren will. Ein Herz für Insekten beweist wieder der NABU Lampertheim, der auf dem Gelände der ehemaligen Storchenstation eine Wildbienen- und Insektenwiese anlegen wird. Zwei Schränke sollen in der Stadtbücherei gestrichen werden. Obendrein sollen dort 30 stark genutzte Stühle mit Staubsauger und Polsterschaum wieder auf Vordermann gebracht werden. Die Aktive Bürgerbeteiligung Lampertheim sucht in diesem Jahr wieder Helfer, um Apfelsaft für die Lampertheimer Tafel herzustellen. Nach dem Sammeln der Äpfel auf der Streuobstwiese, werden die Früchte zum Saftmobil am Europaplatz transportiert und zu Apfelsaft gepresst. Das Jugendrotkreuz zeigt Kindern im Alter von fünf bis acht Jahren, wie man Erste Hilfe leistet. Die SG Hüttenfeld richtet den Schießstand im Sportpark "Am Hegwald" neu her, während die Seehofschule am Freiwlligentag an ihrem Grünen Klassenzimmer" weiterarbeitet. Auch das Litauische Gymnasium sucht nach Helfern, die bei Aufräumarbeiten in der sogenannten "Baracke" anpacken, außerdem steht der Herbstputz im Park mit Unkraut jäten, Wege säubern und Äste wegräumen an. Ihren Ruhebänken möchten die Bewohner des Seniorenheims in der Dieselstarße einen neuen Anstrich verpassen und auch in der Evangelischen Kita Falterweg soll der Pinsel im Eingangsbreich geschwungen werden. Zur Gestaltung des Außengeländes mit Sitz- und Liegeflächen aus Paletten sucht die Kita Schwalbennetz nach Unterstützung. Hierbei sind insbesondere handwerkliche Kenntnisse, wie zum Beispiel eines Schreiners gefragt, der das Projekt im Vorfeld mitplant und umsetzten kann. Das bisher letzte, angemeldete Projekt findet im Heimatmuseum statt: dort soll das Backhaus zunächst aufgeräumt und schließlich renoviert werden. Eva Wiegand