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  • Do., 18. April 2019, 06:55 Uhr
    22. Ostereierschießen beim Schützenverein Hubertus - Spaß für alle

    Großes Glück, großer Hase 

    Der Osterhase musste für die Gewinner beim Ostereierschießen des Schützenvereins Hubertus sehr viele Eier legen. Zielsicher legte Barbara Asel das Luftgewehr an. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Glücklich ist, wer zum Ostereierschießen beim Schützenverein Hubertus in der Rosenaustraße einkehrt, und noch glücklicher, wer ganze Ostereierpaletten und Hasenfamilien nach Hause bringt. Viele strahlende Gewinner verließen am Mittwochabend das Vereinsheim. Ostereierschießen macht Spaß, ist die einfache Erklärung. Der Andrang ist am Mittwoch groß, Jung und Alt haben hier den Finger am Abzug. Wer den großen Glückshasen gewinnt, wird sich erst am Donnerstagabend zeigen, wenn nach dem letzten Schuss auf die Glücksscheibe ausgezählt ist, welcher Schütze die höchste Punktzahl erzielt hat. Bis dahin schaut der leckere Prachtkerl aus Schokolade freundlich in die Runde, eine bunte Hasenschar von wesentlich kleinerer Statur steht ihm zu Füßen. Einen großen bunten Osterhasen gewinnt man bei 41 Ringen mit dem Kleinkalibergewehr auf 50 Meter Entfernung, was bei fünf Schuss zwei Euro kostet. Ein kleiner Trosthase wartet auf alle, die keine 41 Ringe geschafft haben. Mit dem Luftgewehr gibt es für einen Euro drei Schuss und jeder Treffer ins Schwarze bringt ein gekochtes farbiges Osterei ein, jedes zehnte Ei ist ein „Ü-Ei“. Auch Bürgermeister Gottfried Störmer schaute ziemlich glücklich als er seine ansehnliche Beute zum Auto trug. Einmal im Jahr sei er beim Schützenverein Hubertus zum Ostereierschießen. „Heute war ich gut in Form und habe alles weggeschossen“, ließ er wissen. Auch Barbara Asel kommt jedes Jahr zum Ostereierschießen, mit ihren Freundinnen hat sie sichtlich Spaß am Luftgewehr und präsentiert gleich eine Scheibe mit drei Treffern ins Schwarze. Das überraschte sie nicht: „Ich habe bisher immer etwas gewonnen“, meinte sie bestens gelaunt wie ihre Freundinnen. Pressewartin Julia Sieck ist nun gespannt, ob sich das Ergebnis vom letzten Jahr toppen lässt: 7.400 Ostereier, 628 Ü-Eier, 360 große und 264 kleine Hasen seien rausgegangen, berichtete sie im Gespräch mit dem TIP. Am Sonntag hatte das Ostereierschießen begonnen, doch viele Besucher kommen wegen des Essens und der Gemütlichkeit, weiß Pressewartin Sieck. Am Sonntag traf man sich gerne zu Kaffee und Kuchen, jeden Tag stand etwas Leckeres auf der Speisekarte, am Mittwoch ließen sich die Gäste den Wurstsalat schmecken. In der Kinderbastelecke mit Betreuung sei am Sonntag viel los gewesen. Jugendtrainerin Uschi Spannagel, eine von drei Jugendtrainern, freut sich, dass so viele junge Leute zum Schießen kommen. Mit 18 aktiven Jugendlichen habe sich der Verein enorm gesteigert. Am Luftgewehrschießstand zeigt sie allen, die es noch nicht beherrschen, wie man das Gewehr anlegt und zielt, die Auflage wird an die Körpergröße angepasst und dann müssen nur noch die kleinen Diabolos geladen werden. Zahlreiche Betreuer des Vereins stehen den Osterschützen zur Seite. Kinder ab 10 Jahren dürfen mit dem Luftgewehr schießen, beim Kleinkaliber muss man mindestens 14 Jahre alt sein. An frischer, würziger Frühlingsluft  wird dort geschossen, aber überdacht. Auch die „Spaßschießbude“, die Jugendtrainer Dieter Spannagel gemeinsam mit den Jugendlichen gebaut hat, steht unter freiem Himmel. Hier darf auf Löffel und anderes geschossen werden, kostet nichts, der Verein freut sich jedoch über eine Spende. Noch bis 22 Uhr an diesem mondhellen Frühlingsabend hatten die Schützen Gelegenheit Hasen und Ostereier zu gewinnen. Hannelore Nowacki

     

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