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    UMWELTSCHUTZ: Aktion RhineCleanUp am 11. September / Aufruf von Stadt Lampertheim und NABU

    Großes Saubermachen am Rhein

    RhineCleanUp am 11. September - Aufruf zum großen Saubermachen an alle, die zwei Stunden ihrer Zeit für die Umwelt am Altrhein und Neurhein einsetzen möchten. Im Bild (von links): Fachbereichsleiter Rolf Hecher, Erster Stadtrat Marius Schmidt, Helen Diehlmann (Jugendbeirat), Ute Striebinger (Seniorenbeirat), Melina Kugler (Jugendbeirat) und Werner Brall (Seniorenbeirat).  Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Mithelfen beim Müllsammeln am Altrhein und Neurhein am 11. September – dazu rufen der NABU Lampertheim und die Stadt Lampertheim gemeinsam auf. RhineCleanUp heißt diese Aktion, die bei den europäischen Rheinanliegern und in Deutschland entlang des Rheins alljährlich mit vielen Teilnehmern stattfindet, um die Flächen am Rhein von Müll zu befreien. Der NABU Lampertheim ist zum zweiten Mal dabei und kann sich beim großen Saubermachen am Neurhein auf die Unterstützung des Jugendbeirats verlassen. Zum ersten Mal beteiligt sich die Stadt Lampertheim unter der Leitung des Fachbereichs 40 Bildung, Kultur und Ehrenamt als Organisator an der Aktion und ruft tatkräftige Lampertheimer jeden Alters auf, am Samstag, 11. September von 10 bis 12 Uhr mitzumachen. Treffpunkt ist um 10 Uhr am „Bau“, der Brücke zum Biedensand. Dort werden die Teilnehmer in Gruppen eingeteilt, mit Müllsäcken und Greifzangen ausgerüstet. Die Handschuhe bringt jeder selbst mit. Für eine Stärkung am Ende ist gesorgt. Wichtig für die Planung ist die Anmeldung. Die Aktion des NABU am Neurhein wird an der NATO-Rampe beginnen, einen Kilometer links und rechts davon wird weggeworfener Müll aufgesammelt. Zum Pressegespräch am Altrhein am „Bau“ mit Mitgliedern des Jugendbeirats und des Seniorenbeirats hatten der Erste Stadtrat Marius Schmidt und Fachbereichsleiter Rolf Hecher ein Plakat zum Aufruf mitgebracht, das auch auf die Anmeldeplattform im Internet www.RhineCleanUp.org hinweist. Man kann aber sich aber auch bei der Stadt Lampertheim für die Teilnahme registrieren lassen oder am 11. September spontan mitmachen. Erster Stadtrat Schmidt lädt Privatpersonen, Vereine und Gruppen ein sich für das Gemeinwesen, die Natur und den Umweltschutz Generationen übergreifend einzusetzen. „Wer zwei Stunden Zeit hat, ist zur Aktion eingeladen“. Auch sportlich hat der Altrhein eine wichtige Rolle, machte Schmidt deutlich und erinnerte an die Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Kanurennsport, Nicole Reinhardt, und den aktuellen Goldsieger Max Lemke in Tokio im Kanu-Vierer – beide haben mit dem Paddeln auf dem Altrhein begonnen. Wichtig ist der Schutz der Natur am Altrhein für alle, das betonte auch Ute Striebinger. Die Vorsitzende des Seniorenbeirats trug eine Idee für jeden Tag vor, so könnte man beim Spazierengehen im Biedensand und am Altrhein nebenbei Müll aufsammeln. So wie es der alte Herr macht, den sie öfter antreffe, der seit langer Zeit beim Spazieren am Treidelpfad seine Müllsäcke vollmacht. Die Idee gefällt auch Werner Brall vom Seniorenbeirat. Warum aber Müll aufsammeln, den andere achtlos weggeworfen haben? Tatsächlich gehe den Müllsammlern die Arbeit nicht aus, weiß der Erste Stadtrat. Mit dieser Aktion solle für eine saubere Umwelt geworben und das Bewusstsein geschaffen werden, Müll nicht einfach wegzuwerfen. Was ist sonst noch zu tun? Schmidt appelliert an die Vernunft der Menschen. Besser wäre diesen Müll von vornherein zu vermeiden, selbst nach Hause mitzunehmen oder in einem der aufgestellten Mülleimer zu entsorgen. Helen Diehlmann und Melina Kugler, die beiden sind stellvertretende Vorsitzende des Jugendbeirats, werben für die Teilnahme an der Sauberaktion unter Jugendlichen. Begeistert berichteten sie vom letzten Jahr, als sie mit dem NABU am Rhein unterwegs waren. Fachbereichsleiter Hecher ist überzeugt, dass dieser RhineCleanUP als europäische Aktion auch die Jugend anspricht. Die Idee entspreche im Übrigen der Konzeption der Bürgerkommune. Ganz wichtig auch fürs Mitmachen: „Man muss nirgends Mitglied sein“. Hannelore Nowacki

    Information

    An der Sauberaktion RhineCleanUp am 11. September von 10 bis 12 Uhr kann jeder mitmachen. Anmeldung unter www.RhineCleanUp.org ist zur besseren Planung erwünscht. Müllsäcke und Greifzangen werden zur Verfügung gestellt. Handschuhe bringt jeder selbst mit. Treffpunkt ist um 10 Uhr ist am „Bau“, der Brücke über den Altrhein zum Biedensand. Dort werden die Kleingruppen eingeteilt. Der NABU-Treffpunkt ist die NATO-Rampe in der Verlängerung des Weidwegs. Es gelten die üblichen AHA-Coronaregeln, für den Fall, dass Abstände nicht einzuhalten sind, bitte medizinischen Mund-Nasen-Schutz mitbringen. 

     

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