SPD Lampertheim im Austausch mit Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz
„Gründer unterstützen und Coworking etablieren”
Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz aus dem benachbarten Mannheim besuchte am vergangenen Samstag die SPD-Stadtratsfraktion. Foto: oh
LAMPERTHEIM – Die Stippvisite von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz aus dem benachbarten Mannheim am vergangenen Samstag nach Südhessen nutzte die SPD Lampertheim zu einem ersten Kontakteknüpfen für die von den Sozialdemokraten angedachten stärkere Förderung von Gründern und Kleinunternehmen in der Spargelstadt. „Es geht darum, neuen Formen der Arbeit in Lampertheim eine Heimat zu bieten. Jenen die Kleinunternehmen gründen wollen, möchten wir gute Beratung bieten. Außerdem möchten wir gerne Coworking etablieren. Ein Großraumbüro mit anmietbaren Arbeitsplätzen für Kleinunternehmen, Einzelpersonen, denen das Homeoffice zu klein wird oder Unternehmen, deren Arbeitsstätte zu klein wird. Diese Angebote würden zwei Zielgruppen dienen: Gründern und Bestandsunternehmen gleichermaßen“, erklärte SPD-Fraktionsmitglied Steffen Lüderwald. Fraktionsvorsitzender Marius Schmidt ergänzte, dass ähnlich wie in Lorsch mit einem solchen Großraumbüro in städtischer oder privater Regie Leerstände gefüllt werden können, an denen in Lampertheim „leider kein Mangel herrscht. Außerdem sollten wir uns stärker den Angeboten der Wirtschaftsförderung Bergstraße bedienen, die zum Beispiel Existenzgründerberatungen anbieten." Dr. Kurz sicherte seine Unterstützung mit Erfahrungswerten aus Mannheim zu, wo es acht Gründerzentren gibt. Alle Beteiligten betonten unisono, dass der darartige Bemühungen nur in regionaler Zusammenarbeit geschehen kann. Der Kreis Bergstraße übernehme dabei zwischen Hochschulstandorten wie Mannheim und Darmstadt eine "wichtige Scharnierfrunktion", wie Lüderwald meinte. Die SPD möchte diese erste Idee nun weiterentwickeln, um sie in Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner FDP und dem neuen Stadtmarketing umsetzen zu können. zg