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  • Fr., 28. März 2014, 11:48 Uhr
    Tag der offenen Gartenpforte in Bürstadt am 29. Juni

    Grüne Oasen als Begegnungsstätte

    BÜRSTADT - Schon seit dem Jahr 2000 gibt es in Bürstadt den Bürgerwettbewerb „Garten Eden“. Ziel war es, die Bedeutung von Gärten als Raum für den heimischen Naturschutz zu stärken. In diesem Jahr soll nun etwas ganz Neues ausprobiert werden. Mit dem Konzept der „Offenen Gartenpforte“ werden Bürstadt Gärten zu Begegnungsstätten der besonderen Art.

    Während der dunklen Wintermonaten hatte sich der „Runde Tisch Naturschutz“ intensiv Gedanken darüber gemacht, wie man in Sachen Stadtgrün in der Sonnenstadt neue Impulse setzen könnte. Moderator und NABU-Vorsitzender Dr. Volker Engert berichtet über den Entstehungsprozess: „Wir wollten neue Wege beschreiten und eine Idee aufgreifen, die in Lorsch schon einige Jahre recht gut funktioniert. Hier öffnen Gartenbesitzer für ihre Mitbürger an einem Tag im Jahr die Gartentür. Für den 29. Juni 2014 haben wir das auch in Bürstadt geplant.“

    Es geht an dem Tag daher nicht darum der Öffentlichkeit perfektes Grün zu präsentieren, sondern um die Bereitschaft, Gartenfreude mit anderen Bürgern zu teilen. Inspirationen bieten, Informationen austauschen sind dabei das Motto. So wird der Garten zur Begegnungsstätte für Menschen mit grünem Daumen.

    Das Ganze hat somit keinen Wettbewerbscharakter, sondern soll zu einem entspannten Sonntag für Bürstadts Gartenfreunde werden. Dabei genügen schon grüne Einzelelemente für eine Teilnahme. Ein schöner Gartenteich oder eine besonders üppige Fassadenbegrünung sind für eine Beteiligung ausreichend. Dass in Bürstadt grundsätzlich großes Potential besteht, ist aus dem Wettbewerb „Garten Eden“ hinlänglich bekannt. Viele bislang unbekannte grüne Juwelen schlummern mitten in Bürstadt.

    Micha Jost, Umweltbeauftragter der Stadt Bürstadt, ist langjähriges Jurymitglied und erinnert sich gerne an diese besonderen Stadtoasen: „Wir waren in all den Jahren schon oft staunend in Gärten gestanden, für die man sich schon damals unbedingt eine offene Gartentür gewünscht hätte“. Dafür soll die diesjährige Aktion im Sommer den geeigneten Raum bieten.

    Ein zusätzliches Rahmenprogramm im Briebelpark (Geologischer Garten), im Pfarrgarten der Kirchengemeinde St. Michael, wird die Veranstaltung abrunden. Auch die lokalen Gartenbauvereine können sich hier einbringen und wurden in dieser Sache von der Stadtverwaltung bereits angeschrieben.

    Als kleine Anerkennung wird unter allen teilnehmenden Gärten ein Sachpreis im Wert von 500 Euro verlost. Der Runde Tisch Naturschutz, plant, die „Offene Gartenpforte“ in Bürstadt dauerhaft zu etablieren und zu einem alljährlichen Ereignis zu machen.

    „Doch zunächst geht es darum die Bürger zum Mitmachen zu bewegen, damit die Premiere am 29. Juni auch glückt“, appelliert Dr. Engert an die Teilnahmebereitschaft der Bürstädter Gartenfreunde.

    Wer sich anmelden möchte oder weitere Informationen zu diesem Thema benötigt, kann sich an den Umweltbeauftragten der Stadt Bürstadt Micha Jost telefonisch unter 06206/701-235 oder per E-Mail unter micha.jost@buerstadt.de wenden. zg

     

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