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  • Mi., 01. November 2017, 09:40 Uhr
    Traditioneller Halloween-Markt bei Familie Schmitt in Nordheim mit allerlei zum Gruseln für Groß und Klein

    Gruseliger „Jahrmarkt des Grauens“

    Marion Schmitt (r.) erhielt auch beim diesjährigen „Jahrmarkt des Grauens" an Halloween viel Zuspruch von den großen und kleinen Gästen - auch die kleine Lena (v.) war eifrig bei dem Gruselspektakel mit dabei. Foto: Sigrid Samson

    NORDHEIM – Allerlei Gruseliges und Schauriges wartete an Halloween auf die Besucher in der Altrheinstraße in Nordheim. Marion Schmitt, selbst als Baumhexe verkleidet, veranstaltete den „Jahrmarkt des Grauens“ in diesem Jahr bereits zum fünften Mal in dieser Form – sehr zur Freude aller Gruselfans. Die Idee war schon vor langer Zeit entstanden und sei mit der Zeit gewachsen, berichtete Marion Schmitt. Immer mehr Freunde und Bekannte haben sich dazu gefunden, diese Veranstaltung auf die Beine zu stellen. „In diesem Jahr haben wir viel mehr lebende Statisten mit dabei“, erzählte sie erfreut. Auch durch den äußerst positiven Zuspruch auf Facebook haben sich noch weitere Personen dazu gesellt. Der Eintritt war kostenlos.
    Ein Gespenst schwebte über dem schwarzen Eingang zum Gelände und die Besucher mussten zunächst durch einen schwarzen Gang mit Bändern und bunt leuchtenden Lichterketten hindurch, um in den Hof zu gelangen. Die schaurigen Klänge mit passenden Lichteffekten waren schon von Weitem zu hören und zu sehen. Fantasievolle Dekorationen trugen zum Gruselerlebnis bei, darunter lange weiße Spinnweben und knochige Skelette, bösartig grinsende Kürbisköpfe, Fledermäuse, Totenköpfe, blutige Gräber mit Kreuzen und ein Fledermaus-Feuerkorb. Im gesamten Hofgelände ertönten schaurige Laute aus den Lautsprechern. So gesellten sich viele Halloween-Fans bereits am frühen Abend auf das Gelände und viele Maskierte genossen das schaurige Treiben.
    Der ortsansässige Getränkehändler verkaufte Glühwein, Bier und Getränke für Groß und Klein und bot auch Wurst mit Brötchen und weitere Speisen an. So gab es neben teuflischen Getränken wie Blutampullen und Hirnflüssigkeit zum Essen auch Teufelsspieße, Spinnenbeine-Wurst und abgehackte Finger-Stangen - die Ideenvielfalt bei der Benennung der Speisen und Getränke zeigte sich ebenso vielfältig wie die Gestaltung des gesamten Innenhofs und der Scheune.
    Während es für die Kleinkinder im Hof so einiges zu Erleben gab, warte in der Scheune ein langer Gruselgang mit lebenden Statisten durch Gefängnis und Folterkammer auf die eher hartgesottenen Gruselfans.
    In der „Metzgerei der Hölle" präsentierte Lucas Hampel, Sohn der Veranstalterin Marion Schmitt, den Besuchern allerlei Gruseliges. Foto: Sigrid Samson


    Die Kinder hatten ihre Freude am Dosenwerfen auf Totenköpfe oder kauften gruseliges Gebäck am Backstand. Arsen-Kekse, Friedhofs-Cupcake oder Muffins aus der Hölle hießen die süßen Leckereien an diesem Verkaufsstand. Begehrt war auch der Blutapfel, ein Apfel aus Schokolade mit einem roten Gel versehen, das wie Blut aussah. Mehrere Stehtische luden zum Verweilen ein. Die „Metzgerei der Hölle“ von Marion Schmitts Sohn Lucas Hampel zeigte Schauriges aus der Halloween-Metzgerei: Menschen- und Muskelfleisch oder Gehirn gehörten dazu, selbstverständlich alles aus Plastik. Ein knochiges Skelett ragte aus Gittern eines gestalteten Kerkers heraus – mit seinen leuchtend grünen Augen und den passenden gruseligen Geräuschen und Bewegungen brachte es die kleinen Besucher zum Schauern. Auch Galgen, Guillotine und Kettensäge sind aus einem Ort des Grauens nicht wegzudenken und fanden sich ebenfalls als Dekorationen auf dem Hofgelände. „Wollt Ihr eine Blick in eure Zukunft werfen?“ fragte Wahrsagerin „Madame Samara“ in ihrem Zelt auf dem Innenhof. Die Kinder durften eine Frage stellen und einen Runenstein aus dem Säckchen ziehen, worauf ihre Zukunft gedeutet wurde. „Es gibt nur gute Vorhersagen heute – alle gehen glücklich raus“ erklärte sie. Die Kinder erhielten Süßigkeiten von ihr als Belohnung. Die Veranstalter konnten sich über eine rundum gelungene Halloween-Feier für Groß und Klein freuen. Sigrid Samson
    Wahrsagerin „Madame Samara" sagte den den Kindern bei der Halloween-Party die Zukunft voraus - selbstverständlich gab es nur Positives zu berichten. Foto: Sigrid Samson

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