Sa., 22.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Di., 12. November 2019, 10:39 Uhr
    15. Realschultag für Schüler der 8. Klasse der Alfred-Delp-Schule in Lampertheim stellte Vorteile und Gefahren des Handys in Vordergrund

    Gut informiert in die Zukunft

     




    Die Information über die Jugendhilfeeinrichtungen in Lampertheim und im Kreis Bergstraße stand im Mittelpunkt des Projekttages für die 8. Klassen der Realschulen in Lampertheim – Peter Hoffmann, Jugendkoordinator des Polizeipräsidiums Südhessen erläuterte unter anderem die Gefahren von Handys. Foto: Benjamin Kloos





     



    LAMPERTHEIM – Bereits zum 15. Mal findet am heutigen Dienstag der Projekttag für Schüler der 8. Klassen der Realschulen in Lampertheim statt. Die „Kooperation Lampertheim“, eine Arbeitsgemeinschaft von Institutionen innerhalb der Spargelstadt, die Jugendangebote leisten, bietet den Schülern an diesem Tag die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Jugendhilfeangebote in Lampertheim zu verschaffen und die Institutionen und Mitarbeiter persönlich kennen zu lernen. Der Realschultag ist eine Initiative, die aus der Projektwoche für Hauptschüler hervorgegangen ist und die seit 2005 stattfindet.



    72 Schüler des Realschulzweiges der Alfred-Delp-Schule fanden sich in der Zehntscheune ein, um die verschiedenen Jugendhilfeeinrichtungen ihrer Heimatstadt kennen zu lernen und durch eine aktive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Problemfeldern eigene Standpunkte zu finden.



     



    Erstmals steht der Projekttag in diesem Jahr unter einem bestimmten Motto: Das Handy wurde in den Mittelpunkt gerückt, wobei sowohl auf die Vorteile, beispielsweise im Bereich der Freizeitgestaltung durch die Jugendförderung oder die Stellen- und Ausbildunsplatzsuche durch die Jugendberufshilfe, aber auch auf die Gefahren hingewiesen wurde. Auf letztere wies der Jugendkoordinator des Polizeipräsidiums Südhessen Peter Hoffmann gleich zu Beginn in einem kurzen Vortrag hin: „Aus Mobbing kann schnell eine Straftat werden, wenn aus Hänseleien eine Bedrohung oder noch schlimmeres wird”, betonte Peter Hoffmann und erläuterte seine Aussage anhand eines Beispiels aus einer Schule aus dem Kreis: „Dort wurde ein Facebook-Account gefaked und mithilfe eines falschen Bildes Unwahrheiten über Personen verbreitet, die dies nie gemacht haben. Hierbei handelt es sich neben übler Nachrede auch um den Straftatbestand der Verleumdung, wir haben in diesem Fall ein Strafverfahren gegen den Täter eingeleitet.” Gleichzeitig wies Peter Hoffmann darauf hin, welche Möglichkeiten man als Opfer hat. „Es ist wichtig zu wissen, was man als Opfer machen kann, wenn Dinge über WhatsApp-Gruppen verbreitet werden, die nicht stimmen. Wichtig ist hier, offen mit den Eltern oder den Vertrauenslehrern zu reden, aber es gibt auch viele Institutionen, die Hilfe anbieten und die Ihr heute kennenlernt. Denn es gibt Hilfen, wenn ihr in solche Situationen geratet und es ist wichtig, dass Ihr diese annehmt – solche Probleme lassen sich alleine nicht lösen!”



    Für die Stadt Lampertheim begrüßte der Erste Stadtrat Jens Klingler die Schüler: „Es wartet ein interessanter Tat auf Euch. Ihr befindet Euch auf der Zielgeraden, was Eure Schullaufbahn betrifft. Um Euch einiges Wissenswertes aus den Weg mitzugeben, haben wir uns gedacht, Euch die Jugendhilfeeinrichtungen näher zu bringen. Nutzt die Gelegenheit und erhaltet einen Einblick in die sinnvollen Angebote, die in Lampertheim und im Kreis geboten werden.”



    Mit der Jugendberufshilfe des Diakonischen Werkes, dem Jugendkoordinator des Polizeipräsidiums Südhessen, der Jugendgerichtshilfe, der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Kreis Bergstraße, der AWO Jugend- und Drogenberatung Prisma, der Schuldnerberatung, der Familien- und Sexualberatung Pro Familia und der Jugendförderung der Stadt Lampertheim gewährten unterschiedlichste Institutionen Einblick in die Arbeit.



    Nach der offiziellen Begrüßung und der Einleitung durch den Jugendkoordinator des Polizeipräsidiums Südhessen Peter Hoffmann konnten sich die Jugendlichen kurz über die Arbeit der einzelnen Einrichtungen informieren, bevor sie sich entscheiden mussten, welche sie gerne näher kennen lernen würden. In Kleingruppen ging es dann direkt in die Einrichtungen, um vor Ort zu sehen, wie dort gearbeitet wird. Benjamin Kloos



     



     



     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Lampertheim und Stadtteile
    » Lokal
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige TicketshopAnzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige 3 Anzeige - 2