Mi., 26.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mo., 20. August 2018, 11:49 Uhr
    Drei Tage der Kerwe verliefen stimmunsgvoll und friedlich

    Gute Bedingungen für den Kerwelauf

    Andrea Caspar-Thron sorgte mit ihrer Kerwerede für lustige Momente. Foto: Ehret


    HÜTTENFELD - Man hat sich daran gewöhnt: Die Hüttenfelder Kerwe beginnt Freitagabend, der Kerwemontag entfällt, auch wenn dieser Traditionsbruch nicht allen gefällt. Ortsvorsteher Karl-Heinz Berg und Bürgermeister Gottfried Störmer eröffneten das dreitägige Treiben und kräftige Jungs stellten mit dem Ruf „Wem gehört die Kerwe – unser!“ den Kerwebaum auf. Der 31. Kerwelauf, organisiert von Sven Gerhardt und seinen unzähligen Mitarbeitern von der SG Hüttenfeld, fand wie gewohnt am Samstagnachmittag statt. Die Hitzwelle der letzten Tage war glücklicherweise etwas abgeebbt und so fanden die 168 Läuferinnen und Läufer und auch die Kerwegäste optimale Bedingungen.

    Ortsvorsteher Karl-Heinz Berg gab den Startschuss zu den drei Disziplinen, dem 2-Kilometer-Lauf der Schüler, sowie dem 10-Kilometer-Laufauf und dem Halbmarathon, die durch die Wälder rund um Hüttenfeld führten. Nur acht Kinder nahmen am Schülerlauf teil. Hier kam Marlon Luca Zorn von den Sandbox Warriors auf den ersten Platz, gefolgt von Valentin Schröder aus Edingen. Auf die 10-Kilometer-Strecke gingen rekordverdächtige 109 Teilnehmer an den Start. Hier war Sascha Brenner aus Mannheim der schnellste Mann vor Sebastian Rhein aus Heppenheim. Tatjana Euler vom SC Hassia Dieburg war hier die schnellste Frau und sie stellte gleichzeitig unter Beweis, dass der Hüttenfelder Kerwelauf weit über die Grenzen der Region bekannt und beliebt ist. In der Königsklasse, dem Halbmarathon, konnte bei den Herren Johannes Gerhard von der TuS Griesheim die Konkurrenz von insgesamt 51 Läuferinnen und Läufern hinter sich lassen. Bei den Damen war Elisa Heinzelmann aus Heidelberg die Schnellste. Die Hüttenfelder Kerwe ist ein Fest, wo es noch familiär zugeht. Das ganze Dorf versammelt sich auf dem Platz neben dem Bürgerhaus, man wechselt von einem Vereinsstand zum nächsten, isst und trinkt zusammen und tauscht sich aus. Die SG Hüttenfeld versorgte die Gäste mit Schnitzelvariationen und einem Weißwurstfrühstück am Sonntagvormittag. Der TC Hüttenfeld wartete mit leckeren Flammkuchen auf und bei den Vogelfreunden gab es neben zünftigen Broten mit Hausmacherwurst und ein pikantes Chilli con Carne zudem noch ein „Dionysos-Gedeck“, bestehend aus gebackenem Schafskäse mit einem Glas Rotwein, abgerundet mit einem Ouzo zum Abschluss. Auch die Feuerwehr reihte sich in das kulinarische Angebot mit ein. Am Sonntagmittag gab es Kaffee und Kuchen. Für die Jugend sorgten zwei Karussells für Kurzweil. Und was wäre eine Kerwe ohne Zuckerwatte und gebrannten Mandeln? Für die Kerwerede zeigte sich wieder der Theaterverein „ZwiBuR“ verantwortlich und der wartete mit einer Überraschung auf: Andrea Caspar-Thron, die bereits beim Jubiläumskabarett im Juni ihr Come-Back bei den Zwiburianern gab, war am Mikrofon und schilderte humorvoll, wie es ihr ergeht, wenn sie von ihrem Wohnort in Hemsbach die “Schlaglochpiste” nach Hüttenfeld fahren muss. Auch das Milchhäusel bei den Aussiedlerhöfen und die maroden Weschnitzbrücken war bei der Rednerin Anlass für Verdruss und Spaß. Unterstützt wurde sie von ihren ZwiBuR-Kollegen, die passende Lieder zwischen den Textpasagen sangen. Das Hüttenfelder Lied „Zwische Bergstroß‘ un Rhoi“, angestimmt mit den Kerwegästen, durfte nicht fehlen. ehr


     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Lampertheim und Stadtteile
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige TicketshopAnzeige 3 Anzeige - 2