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  • Mo., 11. Juli 2022, 09:02 Uhr
    JUDO: 1. JCB hochkonzentriert und am Ende der Saison auf Platz 4 in der 2. Judo Bundesliga Süd

    Gute Leistung am letzten Kampftag

    Zufriedene Gesichter bei allen Beteiligten des 1. JCB. Foto: oh


    BÜRSTADT – Am letzten Kampftag in der 2. Judo Bundesliga Süd musste sich der 1. JCB mit dem designierten Meister BC Karlsruhe auseinandersetzen. Von Anfang an ging der 1. JCB hoch konzentriert die Kämpfe an. Im ersten Kampf, bis 90 Kilogramm, standen sich Nick Mattern vom 1. JCB und Florian Weinmann vom BC Karlsruhe gegenüber. Mit dem schnellsten Ippon, nach 11 Sekunden,  in der internen Mannschaftwertung in der Liga steuerte Nick den ersten Punkt für den 1 .JCB bei.

    Tim Kaldschmidt, bis 73 Kilogramm, verlor nach schönem Griffkampf durch einen Würger seines Kontrahenten David Reimer aus Karlsruhe. In der Klasse +100 Kilogramm musste sich auch Michael Matt seinem Gegner vom BC Karlsruhe durch O-uchi gari, Große Innensichel,  beugen. Nach langer Verletzung war Yannik Zettl, -100 Kilogramm, wieder mit von der Partie. Durch den Trainingsrückstand waren die Abläufe noch nicht so flüssig. Sein Gegner konnte mit einem Abtaucher eine Wazari-Wertung erzielen, die Yannik nicht mehr aufholen konnte. So stand der Kampf zwischenzeitlich 1:3 aus Sicht des 1. JCB. Durch einen nie gefährdeten Sieg von Tim Henze, -66 kg, nach Tai o-toshi, Körpersturz, und anschließendem Haltegriff wurde es nochmal spannend. Tim Berkes, -60 Kilogramm, musste sich trotz beherzten Kampfes ebenso wie Tim Graf, -81 Kilogramm, ihren Gegnern aus Karlsruhe beugen. So sicherte sich der BC Karlsruhe den 1. Durchgang mit 5:2.

    Für den 2. Durchgang hatten sich die Trainer entschieden, einige Kämpfer einzusetzen, die bisher aus taktischen Gründen noch keine oder nur wenig Kampferfahrung sammeln konnten. So startete aus unserer Kampfgemeinschaft von der TG Rimbach, Keanu Bozoghlian, -90 kg. Sein Gegner, Arnold Resch konnte einen O uchi gari, große Innensichel erfolgreich anbringen und gewann den Kampf. Auch Mohamad Alhamoud, -73 Kilogramm konnte sich trotz engagiertem, aggressivem Kampfstil ebenfalls nicht gegen seinen Karlsruher Kontrahenten durchsetzen und verlor zu guter Letzt im Haltegriff. Oliver Wecht, +100 Kilogramm war mit 81 Kilogramm eingewogen worden und versuchte das Karlsruher Schwergewicht, Vladimir Gajic durch schnelle Bewegungen zur Unachtsamkeit und an die Konditionsgrenze zu bringen. Oliver hatte gute Ansätze, konnte aber wegen des großen Gewichtsunterschiedes keine Vorteile erreichen. Etwa nach der Hälfte der Kampfzeit konnte der Karlsruher Oliver in einen Haltegriff bringen und entschied den Kampf zu seinen Gunsten. Nachdem auch Nick Mattern, -100 Kilogramm durch O soto gari, große Außensichel, überraschend verlor, stand es bereits 4:0 für den BC Karlsruhe. Lukas Jäger; -66 Kilogramm, steuerte dann nach gutem Kampf mit vielen Wurfansätzen den ersten Punkt für den 1. JCB bei. Mit einem Sieg durch sumi gaeshi, Eckenwurf, steuerte Tim Berkes, -60 kg ganz sicher den zweiten Punkt bei. Thorben Sedlmair, -81 Kilogramm, steuerte in einem fulminanten Endspurt des 1. JCB den dritten Punkt bei. Nach vielen guten Angriffsvarianten konnte er sich mit seoi nage, Schulterwurf, und einem Schleuderwurf erfolgreich durchsetzen. Somit endete der zweite Durchgang mit 3:4. Der BC Karlsruhe war damit erneut Meister und der 1. JCB erreichte wie im vergangenen Jahr Platz 4 . Auf die Pandemie zurückzuführen ist auch in diesem Jahr, dass einige Vereine ihr Mannschaften zurückziehen mussten und somit die Liga unterbesetzt war. Ein Abstieg war demzufolge nicht möglich. Die erfolgreichsten Kämpfer auf Seiten des 1. JCB waren Boris Krupka und Nick Mattern mit je fünf gewonnenen Kämpfen. Aus Trainersicht muss man sagen, dass großes Potential in der Mannschaft steckt und bei einer besseren Vorbereitung mehr möglich gewesen wäre. Viele Jugendliche Kämpfer stehen in den Startlöchern. Wie es im kommenden Jahr weiter geht, muss der Vorstand noch eruieren. Welche Kämpfer sind im nächsten Jahr noch dabei, wer kommt neu hinzu und wie sieht die wirtschaftliche Seite aus. zg

     
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