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  • Do., 24. September 2020, 08:13 Uhr
    REIT- UND FAHRVEREIN LAMPERTHEIM: Drei Tage Springturnier mit fast 750 Anmeldungen

    Gute Stimmung trotz Corona-Regeln und perfektes Turnierwetter 

    Beim L-Springen am Samstagnachmittag sahen die Zuschauer ein spannendes Turnier. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Die Reiter und Zuschauer hatten bei diesem Herbstturnier des Reit- und Fahrvereins Lampertheim (RuF) großes Glück mit dem Wetter – an allen drei Turniertagen von Freitag bis Sonntag drehte die Spätsommersonne noch einmal kräftig die Temperatur hoch und bescherte dem Springturnier unter blauem Himmel schöne Stunden. Aus früheren Jahren weiß man, dass es auch mit viel Regen ganz anders kommen kann. Alles gut gelaufen – bilanzierte Pressesprecherin und Zweite Vorsitzende Cora Wunder dieses Turnier, das erstmals seit langer Zeit drei Tage dauerte und ohne Dressur als reines Springturnier organisiert war, weil der Verein wegen der Corona-Regeln nicht so viele Teilnehmer auf dem Gelände versammeln wollte und konnte. Mit fast 750 Anmeldungen war das Herbstturnier dennoch von beachtlicher Größe im Vergleich zu früheren Jahren. Was Cora Wunder besonders freute, die mit der Ersten Vereinsvorsitzenden Christa Mrotzek das Turnier leitete: Zwei Drittel der angemeldeten Teilnehmer waren gekommen – „ein gutes Ergebnis“. Die Teilnehmer aus Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Bayern gingen mit insgesamt etwa 300 Pferden an den Start, häufig bei mehreren der insgesamt fünfzehn angekündigten Springprüfungen. Stürze habe es jeden Tag gegeben, doch dabei sei nichts Schlimmeres passiert, berichtete Wunder. Der Freitag gehörte den jungen Pferden, die von den Profis zur Bewertung bis Klasse M vorgestellt wurden, am Samstag zeigte der Nachwuchs bis Klasse M** sein Können. Der Sonntag endete mit dem Höhepunkt des Turniers - mit der Springprüfung der höchsten Klasse S* und Siegerrunde. Angemeldet waren 19 Teilnehmer. Sieger wurde Bernd Herbert, der für Viernheim ins Stechen ging. Der einzige Lampertheimer Reiter im Turnier Jan Kühn erreichte bei der Zeitspringprüfung Klasse M* den 7. Platz und bei der Springprüfung Klasse L mit dem Pferd Voice of Memory den 8. Platz. Anders als sonst durften wegen der Corona-Regeln zur Siegerehrung nur die Platzierten 1 und 2 in die Bahn einreiten, alle Platzierten wurden verlesen. Gratulationen durch Handschlag und das Anheften der Schleifchen im Rahmen der Siegerehrungen fielen daher ebenfalls aus. Preise und Schleifchen holten die Reiter an der Meldestelle ab. Mit den komplett sanierten Springplätzen seien die Teilnehmer sehr zufrieden gewesen, teilte Wunder mit, durch Nachbesserungen war der Sandboden dichter und perfekt fürs Springen und Galoppieren. Lob erhielt der Reit- und Fahrverein als Gastgeber für die reibungsfreie Organisation und Umsetzung der Hygienemaßnahmen, zu denen die Registrierung der Teilnehmer und Besucher bereits vor dem Betreten des Turniergeländes und die Maskenpflicht an verschiedenen Stellen gehörten. Die Besucher, Reiter und Begleitung hatten großen Appetit mitgebracht, was das Küchenteam sehr freute und gut für den Umsatz war. Allen Helfern und den Sponsoren dankte die Turnierleitung für die Unterstützung. Hannelore Nowacki

     

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