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  • Mo., 23. Mai 2022, 22:37 Uhr
    TAG DER NACHBARN: Familien-Zentrum hatte zum Couch-Konzert eingeladen

    Gute Stimmung unter dem Sonnenschirm mit Musikern Miles & Sven

    Unter dem Sonnenschirm mit guter Livemusik ließ es sich an diesem heißen Nachmittag gut aushalten. Projektkoordinatorin Silvie Freudenberger (rechts) und Dagmar Schemenauer hatten ihren Spaß. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Hochsommer im Mai und köstliche selbstgemachte Limonade mit frischer Zitronenmelisse und gute Stimmung waren die Zutaten für das gemütliche Couch-Konzert am Tag der Nachbarn beim Familienzentrum Lampertheim in der Wormser Straße 10 unter freiem Himmel. Die beiden Bergsträßer Musiker aus Bensheim und Heppenheim, Miles & Sven, hatten den Auftrag, das Nachbarschaftsfest zum Tag des Nachbarn einen ganzen Nachmittag mit ihrer akustischen American Cover Music zu unterhalten. Und weil sie ehrenamtlich für den guten Zweck auf Gage verzichtet hatten, war nach Art von Straßenmusikanten der mit blauem Samt ausgeschlagene Gitarrenkoffer aufgeklappt. Noch am Vormittag hatten in den Räumen des Familienzentrums das Sprach-Café für ukrainische Flüchtlinge und die übliche Kinderbetreuung stattgefunden. Silvie Freudenberger, Projektkoordinatorin am Familienzentrum Lampertheim, das unter der Trägerschaft des Familienzentrums Bensheim steht, und Dagmar Schemenauer, die als ehrenamtliche Helferin das Familienzentrum bei vielen Gelegenheiten unterstützt, waren von der musikalischen Performance des Duos ebenso begeistert wie die wenigen Besucher, die gekommen waren. Zu heiß der Nachmittag, zu verlockend die geöffneten Biedensandbäder, waren die Überlegungen zur unerwartet geringen Resonanz. Vielleicht ist auch die ein wenig versteckte Location einem größeren Publikum außerhalb der Familien, die regelmäßig ins Familienzentrum kommen, nicht geläufig. Die Musik mit Stücken wie „Hard of Gold“ von Neil Young und „Ohio“ von Patty Griffin machte alles wieder wett, denn Miles an der akustischen Gitarre und Sven mit seiner außergewöhnlichen indianischen Flöte schufen auch ganz ohne elektronische Verstärkung eine besondere Atmosphäre. Wenn Sven mal nicht der Flöte warme Sehnsuchtstöne entlockte, war der Gesang zweistimmig zu hören. Später sollten noch MIL-Musiker für eine halbe Stunde Livemusik kommen. Eine größere Infoveranstaltung zum Tag der Städtebauförderung mit dem Tag der Nachbarn zusammen fand auf dem Alfred-Delp-Platz statt. Auch das Quartiersbüro hatte zum Nachbarschaftstreffen eingeladen. Hannelore Nowacki

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