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  • Fr., 11. April 2014, 12:17 Uhr
    Bürgermeister von Bürstadt, Lampertheim und Einhausen unterzeichnen Verwaltungsvereinbarung zum Breitbandausbau

    „Gute Versorgung mit Internet ist wesentlicher Faktor zur Weiterentwicklung unserer Kommunen"

    Gemeinsam für eine bessere Internetversorgung: Die Bürgermeister Barbara Schader (Bürstadt), Gottfried Störmer (Lampertheim) und Philipp Bohrer (Einhausen; unten v.l.) unterzeichnen im Beisein 1. Stadträte Walter Wiedemann und Jens Klingler bzw. des 1. Beigeordneten Dr. Christoph Schumacher die Verwaltungsvereinbarung zum Breitbandausbau. Foto: Benjamin Kloos


    BÜRSTADT/LAMPERTHEIM/EINHAUSEN - In Lampertheim, Bürstadt und Einhausen herrscht in Bezug auf schnelle Internetverbindungen eine Zweiklassengesellschaft. Dabei ist eine zukunftsfähige Breitbandversorgung der Bürger und der Firmen im Nibelungenland von großer Bedeutung.

    Um diese zu gewährleisten, haben sich die Städte Lampertheim und Bürstadt gemeinsam mit der Gemeinde Einhausen zusammengefunden, um den Breitbandausbau weiter voran zu bringen. Am Freitag unterzeichneten die Bürgermeister der Kommunen, Barbara Schader (Bürstadt), Gottfried Störmer (Lampertheim) und Philipp Bohrer (Einhausen) im Beisein der 1. Stadträte Walter Wiedemann und Jens Klingler bzw. des 1. Beigeordneten Dr. Christoph Schumacher eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung. Diese soll sicherstellen, dass der Bedarf der drei Kommunen nach draußen getragen wird - in der Hoffnung und dem Glauben, dass sich ein Anbieter meldet und ein entsprechendes Angebot abgibt.

    „Diese Unterzeichnung ist der nächste Schritt auf dem Weg zur Breitbandversorgung in unserer Region, die für den Standort sehr wichtig ist. Eine gute Versorgung mit Internet ist ein wesentlicher  Faktor zur Weiterentwicklung unserer Kommunen", betonte Lampertheims Bürgermeister Gottfried Störmer. „Wir wollen heute dem Markt signalisieren, dass wir hier den entsprechenden Markt und auch das Interesse haben, die Breitbandversorgung auszubauen."

    Daher werden im nächsten Schritt unter der Federführung Lampertheims die in Frage kommenden Unternehmen angefragt. Bürstadts Bürgermeisterin Barbara Schader dankte Lampertheim für die Übernahme dieser Aufgabe und betonte, dass es „wichtig ist, dass sich viele zusammentun und ein Zeichen setzen. Hier findet eine interkommunale Zusammenarbeit im Interesse der Bürger unserer Gemeinden statt. Im Sinne dieser und der hier ansässigen Firmen hoffen wir auf ein gutes Angebot und auf eine gute Begleitung seitens des Landes und des Bundes. Die Weichen für diesen wichtigen, zukunftsweisenden Schritt gerade in Bezug auf den Zuzug von Familien und Gewerbe sind im Haushalt gestellt. "

    Einhausens Bürgermeister Philipp Bohrer stellte klar, dass „Breitband die beste Lösung und Möglichkeit ist, die Internetversorgung langfristig und sicher" zu realisieren. „Wir denken und handeln in Einhausen interkommunal. Alleine könnten wir dies nicht stemmen und sind daher sehr froh über diese Zusammenarbeit."

    Eventuell erhält das Dreierbündnis noch Zuwachs durch Lorsch, dort findet derzeit ein Prozess des Nachdenkens statt. Nicht beteiligen werden sich Biblis und Groß-Rohrheim - diese beiden Gemeinden des Mittelzentrums Ried haben ein Angebot zur Breitbandversorgung erhalten und diesen „verständlicherweise angenommen. Dies macht es für uns sicher nicht einfacher, denn je mehr Kommunen sich beteiligen, um so besser ist es."

    Anfang/Mitte Mai wird die Interessensbekundung gestartet und entsprechende Firmen angeschrieben. Bis Oktober werden dann Ergebnisse erwartet. Über dieses soll anschließend verhandelt werden. Benjamin Kloos

     

     
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