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Mo., 23. Dezember 2013, 13:00 Uhr
WuVV spendet Erlös aus Würfelspiel an Lukasgemeinde / „Geld kommt direkt vor Ort an"
„Gutes für Not leidende Lampertheimer Familien getan"
Pfarrer Adam Herbert von der Lukasgemeinde Lampertheim (l.) freut sich über den Geldsegen: Helmut Hummel (2.v.l.) überreicht für den WuVV 600 Euro für bedürftige Lampertheimer. Mit ihm freuen sich Günter Grimm (WuVV), Helga Jermis, Lothar Pfeiffer (WuVV) und Eva Größler (WuVV; v.r.). Foto: Benjamin Kloos
LAMPERTHEIM - Auch mitten in Lampertheim gibt es Familien, denen das Geld zum täglichen Leben fehlt und die auf Hilfe anderer angewiesen sind. Diese Erfahrungen macht die Lukasgemeinde Lampertheim immer wieder. Daher war Pfarrer Adam Herbert besonders erfreut, am Montag Vertreter des Wirtschafts- und Verkehrsverein Lampertheim (WuVV) begrüßen zu dürfen, die ihm eine Spende überreichten. Diese wurde im Rahmen des WuVV-Standes auf dem Weihnachtsmarkt und im Rahmen des Candlelight-Shoppings gesammelt.
Insgesamt 600 Euro konnte der WuVV an die Lukasgemeinde übergeben. 322 Euro stammen dabei direkt aus dem dort veranstalteten Würfelspiel, und der WuVV stockte diese Summe auf 500 Euro auf. Weitere 100 Euro spendete Helmut Hummel aus seinem privaten Portemonnaie.
„Der WuVV hat eine gesellschaftliche Verantwortung gegenüber den Bürgern in Lampertheim, und wir müssen dieser gerecht werden", betonte Helmut Hummel im Rahmen der Spendenübergabe. „Mit diesem Geld unterstützen wir auf direktem Weg die Menschen in unserer Stadt, denen es nicht so gut geht. Die Verteilung obliegt der Lukasgemeinde, die genau weiß, wo das Geld am dringendsten benötigt wird."
„Viele Menschen kommen in unser Pfarramt, Durchreisende und Wohnsitzlosem, die sich Hilfe erbitten. Diesen helfen wir dann meist mit einem Gutschein weiter, den sie in einem nahen Discounter einlösen können. Es kommen aber auch immer wieder Menschen, die wir kennen und wir gehen auf Menschen zu, von denen wir wissen, dass sie in einer Notsituation sind - Lampertheimer Familien, besonders Frauen mit kleinen Kindern", erläuterte Pfarrer Adam Herbert. „Wir helfen gerne, aber unser Haushalt gibt diese Ausgaben nicht her, darum sind wir froh, dass es immer wieder Lampertheimer gibt, die uns speziell für diese Notleidenden einen Geldbetrag zukommen lassen." Insgesamt handelt es sich bei der Unterstützung monatlich um einen Betrag zwischen 150 und 200 Euro.
Mit bei der Spendenübergabe dabei war Helga Jermis. Die Lampertheimerin, die beeindruckend ihren Alltag schilderte, muss im Monat mit 138 Euro auskommen und ist über jede Unterstützung froh. „Danke, dass Sie sich bereit erklärt haben, zu zeigen, dass es auch hier bei uns Menschen gibt, die finanziell nicht so gut dastehen. Wir bedanken uns außerdem bei allen, die uns unterstützt haben. Besonders auch bei unseren Sponsoren für die Warengutscheine und kleinen Preise, die so zur Attraktivität und diesem schönen Erlös beigetragen haben", so Hummel. Benjamin Kloos