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  • So., 11. Juli 2021, 13:48 Uhr
    TSG BÜRSTADT: Jahreshauptversammlung wählt neuen Vorstand und blickt auf ein trainings- und wettkampfarmes Jahr zurück

    Gymnastica wird auf 2023 verschoben

    Der neu gewählte Vorstand der TSG (von links): Vorsitzender André Kukutschka, Mitgliederverwaltung Kirsten Hefter, zweiter Vorsitzender Christian Pscheidt, Kassenwart Klaus Arnold, Schriftführerin Ramona Eberle, Oberturnwartin Martina Sänger und Hallenwart Patrick Volk. Nicht auf dem Bild: Pressewartin Alexa Volz und Kassenprüferin Franziska Tausch. Foto: Eva Wiegand


    BÜRSTADT - „Vorstandsarbeit ist keine lockere Freizeitbeschäftigung“, davon kann Gunther Gebhardt ein Liedchen singen, er war 28 Jahre im Vorstand der Turn- und Schwimmgemeinde ehrenamtlich tätig und hatte den Posten des Vorsitzenden zehn Jahre lang inne. Für die neue Wahl, die die TSG am vergangenen Freitag bei der Jahreshauptversammlung durchführte, trat er nicht mehr an. Mit lobenden Worten und Geschenken verabschiedeten sich seine Mitstreiter und bedankten sich für die geleistete Arbeit. Doch zuvor blickte Gebhardt noch auf das abgelaufene Jahr 2020, in dem die Pandemie „unser Alltagsleben sehr bestimmt hat.“ Ein gemeinsames Miteinander sei nicht möglich gewesen. „Dennoch haben wir Training für zu Hause angeboten. Dafür danke ich den Übungsleitern“, lobte Gebhardt das Engagement der Trainerinnen und Trainern. Auch, dass sie den erheblichen Mehraufwand für die Trainingsstunden nach den ersten Lockerungen auf sich genommen hätten, würdigte Gebhardt. Den neu eingeführten Aktivbeitrag zog die TSG umständehalber im Jahr 2020 nicht ein, Vorstandssitzungen fanden nur online statt. Nur wenige Veranstaltungen konnte der Verein durchführen, neben dem Neujahrsempfang im Januar, fand im Februar 2020 noch die erste Hall of Streetfood statt, die von den Bürgern gut angenommen wurde. Auch für Oberturnwartin Martina Sänger war die Turnwelt im Januar und Februar 2020 noch in Ordnung. Der Frühjahrswettkampf fand wie gewohnt statt, ab März fielen alle Übungsstunden aus, Wettkämpfe wurden abgesagt. Erst im Juni war Kontaktsport wieder gestattet, in der Halle wurden Flächen zur besseren Einhaltung der Maßnahmen abgeklebt. Dem Bericht der Verwalterin der Mitgliederdatei Kirsten Hefter zufolge, hat der Verein 744 Mitglieder, und verzeichnete im Jahr 2020 84 Neuzugänge und 90 Abgänge. Schließlich stand auch der Bericht zum Planungsstand Gymnastica von Alfred Koch auf der Tagesordnung. Da keine Planungssicherheit für 2022 gegeben sei, hätte sich das Organisationsteam darauf verständigt, die Gymnastica in Anbetracht der derzeitigen Situation auf das Jahr 2023 zu verschieben. Eine Online-Konferenz mit der Bürgermeisterin Barbara Schader und dem Landrat Christian Engelhardt hat die Entscheidung untermauert. „Viele Fragen nach den Unterkünften und Hygienekonzepten bleiben unbeantwortet und wir wollen Planungssicherheit für die Sportler“, betonte Koch. Eine Gymnastica mit beschränkter Teilnehmerzahl in womöglich leerer Halle und mit wenig Stimmung wird es 2022 also nicht geben. Diese Entscheidung werde das Organisationsteam den Sportlern in den nächsten Tagen mitteilen. Anschließend wählten die Mitglieder den neuen Vorstand: Das Amt des ersten Vorsitzenden übernimmt André Kukutschka, zweiter Vorsitzender ist Christian Pscheidt. Klaus Arnold bleibt Kassenwart, Kassenprüferin ist Franziska Tausch. Auch Martina Sänger wurde in ihrem Amt als Oberturnwartin bestätigt, ebenso Schriftführerin Ramona Eberle, Kirsten Hefter, die die Mitgliederdatei verwaltet sowie Pressewartin Alexa Volz und Hallenwart Patrick Volk. Auf der To-Do-Liste des neuen Vorsitzenden steht an erster Stelle der Zustand der Halle. „Da sind wir auf einem guten Weg“, befand Kukutschka, der von der bereits umgesetzten Photovoltaikanlage, der LED-Beleuchtung und den durchgeführten Brandschutzmaßnahmen berichten konnte: „Hier werden wir kontinuierlich dranbleiben.“ Außerdem möchte er gerne wieder ein eigenes, jährliches, großes Vereinsfest einführen und auch in Sachen Trainingsangebot soll es Veränderungen geben: der Verein will sich den Bedürfnissen der Menschen anpassen. Eva Wiegand 

     

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