Fr., 21.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Fr., 11. Dezember 2020, 13:44 Uhr
    NIBELUNGENSTRASSE: Umbaumaßnahme fertiggestellt und für Verkehr freigegeben / Aufenthaltsqualität stark verbessert 

    „Haben für alle Verkehrsteilnehmer mehr Sicherheit geschaffen”

    Jetzt ist sie fertig: Die neu gestaltete Nibelungenstraße, die nicht nur optisch überzeugt, sondern vor allem mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer bietet. Foto: Benjamin Kloos


    BÜRSTADT – Am Freitag wurde die neugestaltete Nibelungenstraße in Bürstadt offiziell freigegeben – „dank der Sonnenbotschafterin Luisa-Marie I. bei strahlendem Sonnenschein und aufgrund der aktuellen Lage im ganz kleinen Kreis”, wie Bürgermeisterin Barbara Schader betonte. 

    Es sei ein „riesiger Planungsprozess” gewesen, um die Planungsziele festzuschreiben, unter ständiger Begleitung der Politik und der LOPA unter der Beteiligung der Anwohner, der anliegenden Geschäfte sowie der Bürgerinnen und Bürger. „Dies hat sehr lange gedauert und es wurde sehr kontrovers diskutiert. Am Ende standen die Planungsziele, die wir stets mit Blick auf die Kosten und dank guter Partner an unserer Seite umgesetzt haben – aufgrund zwischenzeitlicher Lieferschwierigkeiten nicht ganz zum 1. Advent,  aber dennoch rechtzeitig, um Weihnachtsatmosphäre in die Nibelungenstraße zu bekommen.” Auch die neuen Leuchten würden ihren Teil dazu beitragen. „Wir haben für alle Verkehrsteilnehmer mehr Sicherheit geschaffen, das ist besonders wichtig”, ergänzte Bürgermeisterin Schader, die allen Beteiligten herzlich dankte, besonders auch den Einzelhändlern für deren Geduld während der Bauzeit.

    Planungsziele erreicht

    Die wichtigsten Planungsziele, die als Ergebnis eines Bürgerworkshops standen, waren dabei die Beibehaltung der Einbahnstraßenregelung, die Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeiten und die Erhöhung der Aufenthaltsqualität. Dies ist durch die Verbindung von Marktplatz und Nibelungenstraße mit entsprechenden Sitzgelegenheiten, gerade auch vor dem historischen Rathaus, gelungen. Zudem wurde der Radverkehr gestärkt, „Autos sind nunmehr gleichberechtigte Partner, die alleinige Dominant der Autos wurde gebrochen“, wie Bürgermeisterin Schader erläutertet. Auch die Fußgänger wurden durch breitere Gehwege gestärkt, diese sind nunmehr ideal für Kinderwägen, Rollstühle oder Rollatoren. Gleichzeitig wurde bei der Neuordnung des Straßenraums darauf geachtet, dass die PKW-Stellplätze erhalten wurden. Und auch den Einzelhändlern wurde genügend Raum zur Präsentation ihrer Waren eingeräumt.

    Mit Blick auf die neu gepflanzten Bäume erläuterte Bürgermeisterin Schader, dass es die Verpflichtung gibt, eine mindestens genau so viele und qualitativ hochwertige Begrünung zu schaffen wie zuvor während der Bauabnahme entfernt wurde.

    Der Knotenpunkt mit dem neuen Kreisel ist in den Augen von Bürgermeisterin Schader ebenfalls sehr gelungen: „Die Situation war zuvor unbefriedigend. Dank der Klarheit der Neugestaltung wird der Stau, den es bisher immer gab, vermieden, ebenso wie das bisherige Unsicherheitsgefühl an dieser Stelle.”

    Hohe Fördersumme 

    Eines sei aber klar: Ohne Fördermittel wäre dies alles nicht umsetzbar gewesen. Insgesamt lagen die Kosten bei 2,2 Millionen Euro, davon 1,8 Millionen Euro im Bereich des Baus und 400.000 Euro bei der Beleuchtung mit modernsten Lampen. Von dieser Summe werden 1,1 Millionen Euro durch Förderungen abgedeckt – 700.000 Euro über die „Aktiven Kernbereiche” dank der Steigerung der Aufenthaltsqualität und 420.000 Euro für den Kreisel, der damit komplett über das kommunale Investitionsprogramm finanziert wurde.

    Lobende Worte fand Sonnenbotschafterin Luisa-Marie I.: „Meine Oma wohnt hier in dieser Straße und es war sehr schön für mich, bei Besuchen bei ihr den Bauprozesse zu beobachten. Ich freue mich, wenn wir wieder das Stadtfest feiern können und ich vielen Majestät aus der Region in meine schöne Heimatstadt einladen kann.”

    Der Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Eberle erinnerte daran, dass die Politik eine Vision der „neuen Mitte” in Bürstadt gehabt habe. Diese wurde mit der Umgestaltung des Marktplatzes begonnen und nun erfolgreich weitergeführt, auch dank des Engagements der Verwaltungsspitze. „Wir wollten die schwächeren Verkehrsteilnehmer stärken, dies ist uns gelungen.”

    „Die Maßnahme war notwendig, da sie zukunftsorientiert und für die Bürger ist. Danke an alle, besonders auch an die LOPA, die seit mehr als zehn Jahren konsequent den innerstädtischen Prozess begleitet. Ich wünsche mir von Herzen, dass wir durch diese schöne Neugestaltung der Nibelungenstraße eine Belebung des Areals erreichen”, so Bürgermeisterin Schader abschließend. Benjamin Kloos

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Bürstadt und Stadtteile
    » Lokal
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige TicketshopAnzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige 3 Anzeige - 2