Do., 26. August 2021, 14:48 Uhr
STADTBÜCHEREI: Aufruf zur Teilnahme an besonderem Projekt am 3. und 17. September
Häkeln für die Weltmeere
LAMPERTHEIM – Das Museum Frieder Burda in Baden-Baden lässt ab Januar 2022 im Rahmen der Ausstellung „Wert und Wandel der Korallen von Christine und Margaret Wertheim“ aus gehäkelten farbenfrohen Einzelformen ein Korallenriff entstehen.
2012 verwirklichten die australischen Schwestern Christine und Margaret Wertheim ein gemeinschaftliches Kunstprojekt, das auf die Zerstörung des Great Barrier Reefs sowie die Erderwärmung und Versauerung der Ozeane aufmerksam machen sollte. Die Mega-Installation wurde mit großem Erfolg unter anderem in New York, Los Angeles und auf Föhr gezeigt, drei Millionen Zuschauer bewunderten das Projekt. Nun soll in Baden-Baden ein neues Korallenriff entstehen und daran wollen die beiden Künstlerinnen und das Museum Frieder Burda das Publikum beteiligen. Menschen jeden Alters sind aufgerufen, Garn und Nadel in die Hand zu nehmen, um ein eigenes, kleines Korallenriff zu häkeln und einzusenden.
Am 3. und 17. September 2021 besteht die Möglichkeit, sich an diesem Großprojekt zu beteiligen. In der Stadtbücherei wird dann jeweils von 14 bis 17 Uhr die Häkelnadel geschwungen. Teilnehmen können alle, die Lust haben sich daran zu beteiligen und Teil eines großen Gemeinschaftsprojektes zu sein. Unter Einhaltung der Hygienevorschriften und mit genügend Abstand darf gemeinsam ein schöner Mittag verbracht werden.
Häkelanleitungen und Beispiele können auch auf der Seite von Birgit Kühr auf www.textilkreativclub.de und unter www.museum-frieder-burda.de angeschaut werden. Ebenso besteht die Möglichkeit, bereits entstandene Korallen bis zum 15. November 2021 in der Stadtbücherei abzugeben. Diese werden dann nach Baden-Baden geschickt. Die Wertheim-Schwestern setzen die eingesandten Häkelkorallen im Museum Frieder Burda zu einer skulpturalen Traumwelt eines Korallenriffs zusammen, die von Januar bis Juni 2022 in der Ausstellung „Wert und Wandel der Korallen“ bewundert werden kann. Im Katalog und der Ausstellung werden alle Mitwirkenden mit Namen genannt, falls erwünscht. Nähere Auskünfte erhalten Sie bei der Jugendförderung Lampertheim telefonisch unter 06206/935-312, im Haus am Römer, Domgasse 2, 68623 Lampertheim oder über E-Mail unter jugendfoerderung@lampertheim.de zg