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Do., 23. November 2017, 09:38 Uhr
Schlechte Rahmendbedingungen: Neun Spieler fehlten in der TV- Stammmannschaft
Handball-A-Jugend verliert gegen die HSG Wesertal mit 34:40
LAMPERTHEIM - „In diesem Spiel war mehr drin als diese Niederlage“, so Trainer Thorsten Jakob nach der 34:40 (14:18) Heimniederlage seiner Handball-A-Jugend in der Oberliga Hessen. Insgesamt fielen im Team des TV Lampertheim neun Spieler der 14-köpfigen Stammmannschaft aus. Eine Spielverlegung wurde, trotz Zustimmung des Gegners, von der Klassenleitung abgelehnt. Die Turner traten mit neun Feldspielern, darunter mit Tim Schuster und Lars-Hendrik Krämer zwei B-Jugendlichen, an und machten ihre Sache sehr gut. Bis zur 20. Spielminute verlief das Spiel absolut ausgeglichen. Der Gast legte vor, die Turner zogen nach, so dass beim Stande von 9:9 die Partie vollkommen offen war. Dann aber bestrafte Wesertal die Unkonzentriertheiten einiger Lampertheimer Spieler und zog mit einem Fünf-Tore-Lauf auf 9:14 davon. In dieser Phase erhielt zudem Robin Kettler bei einem ungeschickten Abwehrversuch eine rote Karte und durfte nicht mehr mitwirken. Trotzdem steckten die Spargelstädter nicht auf, sondern hielten dagegen. Beim Stand von 14:18 wurden die Seiten gewechselt. Nach Wiederanpfiff wurde zunächst deutlich, dass die Kräfte der Lampertheimer etwas nachließen. Die Gäste aus dem Norden Hessens konnten nun Tor um Tor davon ziehen. In der 39. Spielminute führte die HSG Wesertal mit acht Toren (18:26). Trotzdem raffte sich der TV nochmals auf. Angeführt durch Tim Pfendler und Daniel Frei, die zusammen für 23 der 34 Tore verantwortlich waren, änderte sich die Partie. Lampertheim war nun technisch sicherer und erzielte schöne Tor aus dem Rückraum. So zeichnete sich Ian Knisley, eigentlich Kreisläufer, als Rückraumschütze aus und Wim Größler steuerte einen tollen Unterarmwurf zur Aufholjagt bei. In der 56. Spielminute sah sich Wesertal, beim Stand von 32:35, nur noch mit drei Toren in Führung. Der Lauf der Spargelstädter hatte allerdings aufgrund der Spielerdecke seinen Preis. Zum Ende der Partie fehlte die Luft und der Gast bekam die Kurve. Die Partie endete für Wesertal an diesem Tag verdient mit 34:40 Toren. Trainer Thorsten Jakob brachte das Fazit aus dem Spiel auf den Punkt: „Heute ist vieles gegen uns gelaufen. Neun Ausfälle von Spielern darunter die beiden Haupttorschützen Nicolas Kern und Justus Fröhlich, eine rote Karte die man geben kann, aber in einem fairen Spiel nicht geben muss und ein paar weitere unglückliche Schiedsrichterentscheidungen, die zwar nicht spielentscheidend waren, uns aber trotzdem benachteiligt haben. Für diese Rahmenbedingungen haben wir trotzdem eine sehr gute Partie unseren Zuschauern gezeigt, die außerdem das ein oder andere positive Ergebnis in der Rückrunde erwarten lassen. Für mein Team ist es nur schade, dass gegen einen schlagbaren Gegner so viel gegen uns läuft und uns um einen durchaus möglichen Sieg bringt.“ zg