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  • Fr., 02. März 2018, 10:16 Uhr
    Hessenkasse, Fördermittel für Kommunen und der Wohnungsmarkt im Kreis waren Thema

    Hartmann und Schmidt besuchen Bersch und Heß

    Der Gemeindevertretervorsitzende Peter Heß (SPD), der SPD-Vorsitzende Marius Schmidt und SPD-Landtagsabgeordnete Karin Hartmann und Bürgermeister Rainer Bersch im Gespräch. Foto: oh


    GROSS-ROHRHEIM - Die Bergsträßer SPD-Landtagsabgeordnete Karin Hartmann hat mit der Wahlkreisreform für die anstehenden Landtagswahlen im Oktober in ihrem Wahlkreis Bergstraße-Ost Zuwachs bekommen. Die Riedgemeinde Groß-Rohrheim gehört dann dem Wahlkreis 55 an und nicht mehr dem seitherigen Wahlkreis Bergstraße-West. Grund genug für die Sozialdemokratin gemeinsam mit dem SPD-Vorsitzenden im Kreis Bergstraße Marius Schmidt Bürgermeister Rainer Bersch einen Besuch abzustatten. Ebenfalls am Termin Teil nahm der Gemeindevertretervorsitzende Peter Heß (SPD). Wir bekommen nichts“, so das nüchterne Fazit von Bersch bei Betrachtung der Hessenkasse. Zwar hat Groß-Rohrheim durch sparsame Haushaltsführung keine Kassenkredite angehäuft und daher auch keine Entschuldungshilfe nötig, allerdings „gehen wir auch bei den Investitionsförderungen leer aus. Das kann es einfach nicht sein“, so Bersch. Karin Hartmann pflichtete ihm bei: „Nicht nur, dass die Hessenkasse zum Gutteil von den Kommunen selbst über den Finanzausgleich und eine Gewerbesteuerumlage finanziert werden soll, sie erfasst auch nicht alle Städte und Gemeinden. Das Gesetz ist lückenhaft.“ Weiteres Thema der Zusammenkunft im Rohrheimer Rathaus war das Thema Fördermittel für Kommunen. Hartmann sicherte zu, der Gemeinde Türen zu Geldern auf Landes- oder Bundesebene wo möglich zu öffnen und Möglichkeiten für Zuschüsse aufzugreifen. Ein weiteres Thema des Gespräches war der Wohnungsmarkt im Kreis. Hartmann und Bersch waren sich darin einig, dass insbesondere für kleinere Städte und Gemeinden neben der Frage des Neubaus auch die Aktivierung von bestehendem Wohnraum in privatem Besitz. „Hier ist es nach dem Vorbild von Viernheim und Lampertheim zum Beispiel möglich, dass eine Kommune als Mieter Auftritt und dann untervermietet. Damit hat der Vermieter einen seriösen und solventen Partner und ist eher bereit, den Wohnraum zur Verfügung zu stellen“, erläuterte Hartmann die derzeit gängigen Konzepte im Kreis. zg

     

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