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So., 28. Februar 2016, 20:14 Uhr
79-jähriger Bibliser holt mit starken Leistungen Edelmetall mit Diskus, Kugel und Hammer
Heinz Janson dreifacher Medaillengewinner bei Deutschen Winterwurfmeisterschaften
Sensationeller Erfolg: Heinz Janson konnte bei den Deutschen Winterwurfmeisterschaften eine Silber- sowie zwei Bronzemedaillen gewinnen. Foto: Benjamin Kloos
BIBLIS – Das Sport auch im Alter nicht nur sinnvoll für das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit ist, sondern gleichzeitig auch mit Erfolg belohnt werden kann, hat einmal mehr Heinz Janson aus Biblis unter Beweis gestellt und ist somit gleichzeitig ein leuchtendes Vorbild: Denn der Altersklassen-Leichtathlet zählt noch nicht zum alten Eisen. Dies belegte der für den TV Groß-Gerau startende Athlet einmal mehr mit tollen Ergebnissen bei den Deutschen Hallen- und Winterwurfmeisterschaften mit Winterwurf der Senioren im Februar: Ohne große Hoffnungen reiste der mit 79 Jahren älteste Teilnehmer in der Klasse M75 nach Erfurt, seine Erwartungen lagen bei vierten und fünften Plätzen in den gemeldeten Disziplinen.
Der erste Wettkampf war das Diskuswerfen bei Minus 4 Grad Celsius. Da Heinz Janson vor einem Jahr eine Knieoperation hatte, musste er ohne Drehung aus dem Stand werfen. Dennoch erzielte er mit einer Weite von 31,13 Metern am Ende einen ausgezeichneten dritten Platz. Im Kugelstoßen mit der vier Kilogramm schweren Kugel gab es in der Halle einen spannenden Wettkampf mit ständig wechselnden Positionen der Wettkämpfer. Am Ende trennten gerade einmal 30 Zentimeter drei Plätze. Heinz Janson stieß im letzten Versuch genau zehn Meter weit und errang somit den zweiten Platz – mit der persönlich zweitbesten Weite seit drei Jahren.
Einen Tag später stand der Wettkampf mit dem Speer auf dem Programm. Obwohl mit seiner Weite von 23,77 Metern nicht zufrieden, landete Heinz Janson am Ende auf dem guten vierten Platz. Als letzte Disziplin folgte der Hammerwurf: Horst Janson warf den vier Kilogramm schweren Hammer mit lediglich einer Drehung, wobei ihm gleich der erste Versuch sehr gut glückte: Mit einer Weite von 34,24 Metern war er bereits zufrieden, doch im sechsten Versuch gelang ihm eine Steigerung auf 34,47 Meter – damit sicherte er sich in einem starken Teilnehmerfeld den hervorragenden dritten Platz.
Somit konnte Heinz Janson mit drei Medaillen nach Hause fahren, eine Leistung, die ihm bei Deutschen Meisterschaften zuvor noch nie gelungen war. „Erfurt ist für mich immer eine angenehme Wettkampfstätte. Wenn ich gesund bleibe, werde ich im nächsten Jahr noch einem in der Klasse M80 antreten”, betonte Heinz Janson im Gespräch mit dem TIP. Der TIP gratuliert zu diesem sensationellen Erfolg und wünscht Heinz Janson, dass er noch an vielen Wettkämpfen teilnehmen kann, besonders aber Gesundheit. red