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  • Mo., 04. März 2019, 10:43 Uhr
    Fastnachtsumzug mit 14.500 Besuchern – ein Rekord der guten Stimmung

    Helau, Jubel und Spaß an witziger Verkleidung

    Beim TV Bürstadt fährt immer die Sainäwwelskätt mit. Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – Bunt und heiter zog der närrische Lindwurm am Sonntagnachmittag mehr als zwei Stunden lang durch die Innenstadt – mit Helau und Jubel begrüßt von den vielen Zuschauern entlang der Nibelungenstraße, Marktstraße und Wilhelminenstraße bis weit in Mainstraße hinein. Der Spaß am Kostümieren hatte Jung und Alt gepackt, aber auch ganz ohne närrisches Beiwerk lockte es viele Besucher in den fastnachtlichen Trubel. Und weil bei 108 Zugnummern viele interessante Flugobjekte und gute Gaben zu erwarten waren, hatten vor allem Kinder große Tüten mitgebracht, die am Ende oft prall gefüllt waren mit Knabberzeug, Bonbons und praktischen Dingen wie Schwämme und Taschentücher. Mamas und Papas als willige Helfer, schnelle Reaktion beim Fangen und Bücken waren das Erfolgsrezept. Ein findiger älterer Fastnachtsfan spannte lieber seinen Regenschirm in Signalfarbe als großvolumiges Fanggerät auf. Prinzessin Manuela II. und Prinz Marcel II. warfen allerlei, aber auch zielgenau begehrte blaue Bälle. Die Vereins-AG feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum, deshalb stand der Umzug unter dem Jubiläumsmotto „6 x 11 Jahre  für die Narren da“ und statt drei Preise für die gute Umsetzung des Mottos zu vergeben führte die Vereins-AG eine Jubiläumsprämierung durch. Unter allen Teilnehmern des Umzugs wurden drei Platzierungen ausgelost, wie Zugmarschall Jens Beilstein dem TIP mitteilte. Den 1. Platz belegte der MGV Sängerlust, der dieses Jahr sein 125-jähriges Bestehen feiert, auf Platz 2 kam der Karnevalverein Sackschdoahogger, das dritte Los fiel auf den Bauernladen Steinmetz, der mit großen Traktor und Motivwagen teilnahm. Braucht man die Sonne zum Fastnachtsumzug? In Bürstadt, der Sonnenstadt mit Herz, war die Stimmung trotz grauer Wolkendecke heiter bis ausgelassen und die Besucherzahl überraschte mit einer Rekordhöhe. Die offizielle Schätzung liegt laut Zugmarschall bei 14.500 Besuchern. Am Anfang des Umzugs steht traditionell die „Sainäwwelskätt“ hoch oben auf dem Wagen. Zu sehen gab es große Motivwagen von Vereinen und Firmen, fantasievoll geschminkte und kostümierte Fußgruppen und Musikkapellen, Garden in prächtigen Uniformen, allerlei witzige Gestalten und auch geheimnisvolle Maskenträger. Atemberaubende Akrobatik zeigten die Cheerleader des Turnvereins mit ihrem Pyramidenbau und die sprungstarken TSG-Turner, die ihre dicke blaue Matte immer wieder auf ihren Wagen ab- und aufluden. Beim Umzug erlebten die Besucher mitreißende Livemusik von der Brass Band aus Biblis, Guggenmusik aus Heddesheim und Mannheim, fetzige Stimmungsmusik von der Laurissa Lorsch Musikkapelle und vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehren Bürstadt und Hofheim, der nach der Zugauflösung fröhlich musizierend zurück in die Innenstadt Richtung Fastnachtsparty auf dem Marktplatz marschierte. Dort brachte DJ Dieter Mottausch die Stimmung musikalisch auf Hochtouren und übte mit den feierfreudigen Fastnachtsmarktbesuchern auch wie man „Humba, Humba tätärä mit „Hulapalu“ aufheizt. Hannelore Nowacki

    Hübsch kostümiert als Pippi Langstrumpf machte das Fastnachtstreiben besonders Spaß. Foto: Hannelore Nowacki


     

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