
HÜTTENFELD – Jedes Jahr zwischen Ende Februar und Ende März machen sich tausende Amphibien auf die gefährliche Reise zu ihren Laichgewässern. Sobald die Temperaturen steigen und die ersten Sonnenstrahlen den Boden erwärmen, erwacht ihr Fortpflanzungstrieb. Sie ziehen los – zurück zu den Gewässern, in denen sie selbst geschlüpft sind. Dort legen sie ihre Eier ab, aus denen bald Kaulquappen schlüpfen. Doch viele von ihnen kommen nie an, weil stark befahrene Straßen ihre Wanderroute kreuzen. Vor allem in der Dämmerung und nachts sind die Tiere unterwegs – und werden dabei oft überfahren oder vom Windsog vorbeifahrender Autos erfasst.
Freiwillige Helfer sammeln die Tiere in Eimern ein und bringen sie sicher über die Straße. Doch es werden dringend noch mehr „Krötenretter“ gebraucht! Meldet euch beim NABU Lampertheim oder direkt unter kroeten@naturschutz-aktive.de und werdet Teil eines wichtigen Naturschutzprojekts!
Kröten und Frösche spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem. Sie sind natürliche Schädlingsbekämpfer und fressen große Mengen an Insekten, Schnecken und anderen Kleintieren, die Pflanzen schädigen oder Krankheiten übertragen können. Gleichzeitig sind sie eine wichtige Nahrungsquelle für viele Tiere, darunter Igel, Füchse, Störche und Eulen. zg
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