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Di., 16. Oktober 2018, 16:48 Uhr
Nordrhein-westfälischer Ministerpräsident Armin Laschet und CDU-Landtagskandidat Alexander Bauer plauderten in Kaffeehausatmosphäre
„Hessen ist ein stabiles Bundesland – und das soll so bleiben!”
Der CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Bauer (2.v.r.) konnte am Dienstag mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (2.v.l.) einen besonderen Gast begrüßen – sehr zur Freude von Landrat Christian Engelhardt (l.) und der Kreisbeigeordneten Diana Stolz (r.). Foto: Benjamin Kloos
LAMPERTHEIM – Bei Kaffee und in gemütlicher Kaffeehausatmosphäre empfing CDU-Landtagskandidat Alexander Bauer am Dienstag im Café Schmerker einen weiteren prominenten politischen Gast: Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet war unter dem Titel „Auf einen Kaffee mit Armin Laschet” nach Lampertheim zu kommen, um für die hessische CDU und insbesondere seinen Freund Volker Bouffier und selbstverständlich auch für Alexander Bauer zu werben.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident plauderte dabei aus dem Nähkästchen, über seine Arbeit als Ministerpräsident, seine politische Erfahrung in verschiedenen Ämtern und Funktionen und seine Erfahrungen mit dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier. Die Zuhörer hatten die Gelegenheit, Fragen an Armin Laschet zu stellen und machten davon rege Gebrauch – auch zum persönlichen Gespräch mit Laschet, der nicht nur aufgrund der besonderen Atmosphäre einen äußerst sympathischen Eindruck hinterließ. Laschet gab viele persönliche Einblicke wieder, aus seinem Leben, seiner politischen Laufbahn und aus seiner Heimat Nordrhein-Westfalen. Aber auch CDU-politische Themen kamen auf den Tusch, so etwa die Integration und die Sicherheit.
Mit Blick auf die Integration und die Sicherheit warnte Armin Laschet davor, beides zu eng miteinander zu verknüpfen. Vielmehr gelte es, den Migranten, die eine Aufenthaltsgenehmigung haben, eine Perspektive zu bieten. „Das sind junge Leute, die Potential haben, von dem wir und sie profitieren können. Schutzbedürftigen sollten wir helfen, aber wer keine Bleibeperspektive hat, dem müssen wir auch klar absagen.”
Überzeugte durch seine sympathische Art: Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet. Foto: Benjamin Kloos
Auch bundespolitische Themen wurden von den interessierten Zuhörern angesprochen, unter anderem das prekäre Thema Horst Seehofer, welches Armin Laschet aber mit einem Augenzwinkern in die Verantwortung der CSU schob, der Hambacher Forst oder die Dieselproblematik. „Hier setzt sich gerade Volker Bouffier sehr stark für eine bürgerfreundliche Lösung ein”, lobte Laschet seinen hessischen Amtskollegen.
Alexander Bauer nutzte die Gelegenheit, für Hessen und den Kreis Bergstraße zu werben. Mit Blick auf die Erfolge der schwarz-grünen Landesregierung betonte er, dass es „eine Lust ist, hessischen Landtagswahlkampf zu machen. Denn Hessen ist sehr gut aufgestellt. Es ist wichtig, sich mit Blick auf die Wahl auf Hessen zu konzentrieren, denn es geht jetzt um die nächsten Jahre und die Zukunft von Hessen.” Auch Alexander Bauer verriet dabei einige Anekdoten und Hintergrundgeschichten aus der Landespolitik – mit Blick auf Ministerpräsident Volker Bouffier lobte er dessen hervorragendes Skatspiel und fügte scherzend hinzu: „Ich habe bereits viel Lehrgeld zahlen müssen und glaube, dass Volker Bouffier seinen Wahlkampf durch sein ausgezeichnetes Skatspiel finanziert.”
„Trotz aller Umfragewerten ist es wichtig, bei den festgelegten Themen zu bleiben und im Wahlkampf von Tür zu Tür zu gehen, mit den Menschen zu sprechen und bei diesen für das Wahlprogramm zu werben. Nur so kann man die Bürger überzeugen und begeistern, zur Wahl zu gehen”, riet Armin Laschet Alexander Bauer und seinem Team. „Ich drücke die Daumen. Wir müssen die Mitte stärken, gerade angesichts des stärker werdenden rechten und des linken Randes. Dafür ist es wichtig, wählen zu gehen, auch um Hessens Zukunft zu sichern. Deshalb gilt: Wählen Sie am 28. Oktober die CDU!” Benjamin Kloos