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    FÜR KINDER: Die Biedensandbäder sind Hilfe-Insel für Kinder – ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Polizei

    Hilfe-Inseln geben Kindern Sicherheit

    Die Biedensandbäder sind jetzt ganz offiziell Hilfe-Inseln für Kinder, erkennbar an den Aufklebern und Plakaten an den Eingängen. Im Bild (von links): Katja Sen (Ordnungsbehörde), Polizist Johannes Hofmann, Geschäftsführer der Biedensandbäder Marius Schmidt, die Schutzfrau vor Ort Christina Wegerle und Florian Müller (Fachbereichsleiter Ordnungsbehörde).
    Foto: Hannelore Nowacki

    LAMPERTHEIM – Aufkleber und Plakate am Eingang zum Hallenbad und zum Freibad der Biedensandbäder zeigen: Hier ist eine Hilfe-Insel für Kinder. Mittlerweile ist das gemeinsame Hilfe-Insel-Projekt von Stadt und hessischer Polizei in Lampertheim und in den Stadtteilen stark vertreten – 57 Geschäfte und Einrichtungen bieten Kindern ihre Unterstützung in allen erdenklichen Notfällen an. Zum Beispiel wenn ein Kind seinen Haustürschlüssel verloren oder sich verlaufen hat, wenn es hingefallen ist oder auf die Toilette muss. Auch wenn sich ein Kind bedroht oder verfolgt fühlt, kann es sich an eine Hilfe-Insel wenden, um dort von Mitarbeitern Hilfe zu bekommen.

    Am Dienstag trafen sich im Freibad zur offiziellen Bekanntgabe alle, die mit dem Projekt zu tun haben: Der Geschäftsführer der Biedensand Bäder Marius Schmidt, der Jugendkoordinator und Präventionsbeauftragte der Polizeidirektion Bergstraße Johannes Hofmann, die Schutzfrau vor Ort Christina Wegerle sowie der Fachbereichsleiter der Ordnungsbehörde Florian Müller und Katja Şen, bei der Ordnungsbehörde zuständig für das KOMPASS-Programm. Entschuldigt wegen Krankheit war der Kinderkommissar Leon, der sonst gerne in seinem Löwenkostüm als Maskottchen das Projekt unterstützt.

    Der nette Polizist und Präventionsbeauftragte Hofmann wies darauf hin, dass die Geschäfte und Einrichtungen, die sich als Hilfe-Inseln zur Verfügung stellen, mit Tipps und Informationen für den Notfall unterstützt werden. In den Biedensand Bädern haben die Mitarbeiter schon immer gerne geholfen, betonte Schmidt. Katja Şen erklärte, dass sie mit der Schutzfrau vor Ort und Leon die Kinder in Kindergärten und Schulen besucht, um sie über die Hilfe-Inseln zu informieren. Einmal im Jahr fragt die Ordnungsbehörde bei den Geschäften nach, wie oft und aus welchen Gründen ihre Hilfe-Insel in Anspruch genommen wurde – in der Regel ging es mal um ein Pflaster oder das Kind muss zur Toilette.

    Hannelore Nowacki

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