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  • Mi., 31. Oktober 2018, 07:53 Uhr
    Tennisclub Rot-Weiss Lampertheim auf Radtour

    Historisches Lorsch als Ziel

    An dem Tabakbrunnen vor dem "Alten Rathaus" mit der Figur der Tabaksnäherin erläuterte der Lorscher Bürgermeister den Teilnehmern, dass auch die 300-jährige Geschichte des Tabakanbaus in Lorsch einen gewichtigen, kulturellen Platz in der  Geschichte von Lorsch einnimmt. Foto: oh


    LAMPERTHEIM – Nachdem die sportliche Freiluftsaison seinem Ende nahte, unternahmen die Tennismitglieder eine Fahrradtour zum Weltkulturerbe nach Lorsch. 

    Treffpunkt zur Radler-Tour war der Parkplatz der Vereinsanlage des Tennisclubs. Pünktlich zur vereinbarten Abfahrtszeit setzte sich die Gruppe Richtung Neuschloß in Bewegung. Dort gesellte sich eine weitere etwas kleinere Gruppe hinzu und über den „Alten Lorscher Weg“ führte die Strecke, durch den spätsommerlich gefärbten Wald, Richtung Ortskern zum historischen Lorsch.

    Vor dem „Alten Rathaus“ in Lorsch wurden die Ausflügler vom Lorscher Bürgermeister Herrn Christian Schönung, empfangen. Er begrüßte die Gäste aus der Spargelstadt herzlich und nahm sich die Zeit ihnen die schönen historischen Bauwerke, mit einem Rundgang im „Alten Rathaus“ zu zeigen und die Bedeutung als Stadt mit UNESCO-Weltkulturerbe zu erläutern. 

    Während einer gemütlichen Kaffeepause in einem der schönen und einladenden Lokalen in der Innenstadt verabschiedete die Kulturwartin des Vereins und Organisatorin des Ausflugs, Brigitte Lunkenbein, den Lorscher Bürgermeister und bedankte sich für seine geopferte Zeit und interessante historische Führung. Anschließend führte die Tour mit dem Rad weiter an der berühmten Klostertorhalle vorbei zum „Freilichtlabor Lauresham“. Das einem Dorf aus dem frühen Mittelalter nachgebaute Museum lässt die Besucher in die Zeit von Kaiser Karl dem Großen versetzen. Mit den Werkzeugen und Materialien die man in dieser sogenannten karolingischen Zeit verwendet hatte besteht das nachgebaute Anwesen aus Wohn-, Wirtschafts- und Stallgebäuden aus jener Epoche. Die Reisegruppe war sehr beeindruckt und lauschten aufmerksam den Ausführungen der Museumsführerin, einer Archäologin.

    Nach diesem interessanten und erkenntnisreichen Aufenthalt in Lorsch und bei langsam aufkommenden Regenwolken wurde der Heimweg angetreten. Den Abschluss dieses wissenswerten Kulturausflugs bildete die Einkehr in eine Lampertheimer Gaststätte um während einem gemeinsamen Essen die gewonnenen Eindrücke nochmals Revue passieren zu lassen. Alle Teilnehmer waren hellauf begeistert und voll des Lobes an die Organisatorin. zg

     

     

     

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