Hüttenfelder gedenken der Opfer von Krieg und Terror
Ortsvorsteher Karl-Heinz Berg (rechts) und Pfarrer Reinald Fuhr bei der Kranzniederlegung. Foto: Ehret
HÜTTENFELD - Auch auf dem Friedhof in Hüttenfeld gedachten einige Bürgerinnen und Bürger den vielen Opfer von Terror, Krieg und Gewalt. Ortsvorsteher Karl-Heinz Berg eröffnete die Gedenkveranstaltung in der Hüttenfelder Friedhofshalle eben mit der Feststellung, dass es immer weniger Menschen werden, die diesem Gedenken ihre Aufmerksamkeit widmen. Aber solche Gedenken, die Mahnung vor Krieg und Terror, ist nur dann sinnvoll, wenn sie über Generationen hinweg wachgehalten wird.
Pfarrer Reinald Fuhr von der evangelischen Kirchengemeinde griff den Gedanken seines Vorredners auf und regte dazu an, die Form dieses Gedenktages zu erneuern, wie vor allem auch mehr junge Menschen in diesen Gedenktag mit eingebunden werden könnten.
Fuhr erinnerte daran, dass dieses Jahr und besonders der November eine Menge von Gedenktagen mit sich brachte. 80 Jahre Progromnacht, vor 100 Jahren endete der erste Weltkrieg und vor 400 begann der Dreißigjährige Krieg. Geht bei all den vielen Gedenkveranstaltungen das Gespür bei den Menschen für die unerfreulichen Anlässe mehr und mehr verloren? Nach den musikalischen Beiträgen des evangelischen Kirchenchores unter der Leitung von Ronald Ehret, wurde ein Kranz an der Gedenktafel für die Kriegsopfer niedergelegt. ehr