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  • Di., 06. März 2018, 11:18 Uhr
    SPD-Landtagskandidat Marius Schmidt sichert BILA Unterstützung zu

    „Ich vertrete hier Lampertheimer Interesse“

    SPD-Landtagskandidat Marius Schmidt informierte sich bei der BILA über den aktuellsten Stand und versprach seine Unterstützung. Foto: oh


    NEUSCHLOSS – Die ortsnahe Variante C für die Bahnneubaustrecke war Thema bei einer Stippvisite von Landtagskandidat Marius Schmidt (SPD) bei der Runde der Bürgerinitiative BILA im Alten Rathaus in Lampertheim. „Es geht mir als jemand, der dieses Thema seit Jahren intensiv verfolgt, heute Abend darum, wie ich Sie unterstützen kann und um ein Update meiner Informationen“, so Schmidt, der auch Fraktionsvorsitzender der SPD in der Lampertheimer Stadtverordnetenversammlung ist. Schmidt versicherte der Bürgerinitiative BILA, die seit Jahren auf die Gefahr einer Zerschneidung des  Lampertheimer Walds  hinweist, seine „uneingeschränkte Unterstützung. Als Lampertheimer kann ich sagen, dass ich hier Lampertheimer Interesse vertrete. Schon immer und auch weiterhin im neuen Amt.“

    „Ihre Ziele sind auch meine“, erklärte sich Schmidt mit den Aktiven um Ulrich Guldner und Karl Heinz Barchfeld solidarisch. „Die C-Trasse bedeutet eine erhebliche Lärmbelastung für Lampertheim und Neuschloß, zerstört den Wald und damit den Lebensraum vieler Tiere. Lebensqualität muss dabei vor alle anderen Überlegungen gestellt werden. Meine Ansicht ist klar: Der Wald darf nicht zerschnitten werden. Außerdem ist die Folge der C-Trasse eine Zerschneidung der Feldgemarkung und der Verlust von wertvollen Ackerflächen und auch die damit einhergehende Einengung der Entwicklungsmöglichkeiten“, gab sich Schmidt in Anbetracht der Ausführungen der BILA überzeugt.

    Die ICE-Trasse müsse im Westen entlang der Autobahn A 67 verlaufen, ohne die Städte zu belasten, waren sich Schmidt und die BILA einig. Ferner sei der Lärmschutz an den Bestandsstrecken zu verbessern. „Der zunehmende Güterverkehr belastet die Anwohner an den Bestandsstrecken und gefährdet die Pünktlichkeit und engere Taktung der Nahverkehrszüge“, erläuterte Ulrich Guldner von der BILA. Daher sei auch eine Verkehrskonzeption für die Lenkung des Verkehrs nötig. Die BILA engagiert sich daher auch im Beteiligungsforum sowie in den Arbeitsgruppen zu Verkehrskonzeption und Streckenführung. Das Forum jedoch, so Schmidt, „ersetzt den nachwievor benötigten Projektbeirat nicht.“

    „2018 wird für den Streckenverlauf das Jahr der Entscheidung. Daher ist es sehr wichtig, dass sich wieder mehr Bürgerinnen und Bürger für einen besseren Schutz von Mensch und Natur vor Lärm und Umweltzerstörung engagieren“, rief Guldner auf. zg

     
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