
REGION – Am Mittwoch (30.9.) haben Beamte der Polizeistation Heppenheim im Zeitraum zwischen 16 Uhr und 22 Uhr mehrere Lokalitäten im Weschnitztal, Viernheim und Heppenheim kontrolliert. Die Maßnahme war Teil eines hessenweiten Aktionstages gegen Sozialkriminalität. Unterstützt wurden sie dabei von Kräften der Bereitschaftspolizei und der Kriminaldirektion. Außerdem beteiligten sich die Ordnungspolizeien der jeweiligen Kommunen an den Überprüfungen.
In Lindenfels, Fürth, Rimbach und Birkenau betraten die Kontrollierenden insgesamt sieben Lokalitäten und überprüften darin 44 Personen. In einem Bistro befanden sich zwei Frauen aus Georgien, die sich illegal in der Bundesrepublik Deutschland aufhielten und auch ohne die erforderliche Arbeitserlaubnis als Ausschankhilfen arbeiteten. Die Beamten benachrichtigten darüber die Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Hauptzollamt. Eine Spielothek musste vorübergehend schließen, weil sich darin kein Mitarbeiter befand, der das Spielersperrsystem OASIS bedienen konnte. Bei diesem muss sich ein Spieler zuvor mit seinem Ausweis legitimieren, dass er alt genug und auch nicht gegen Glücksspiel gesperrt ist. Die jeweiligen Ordnungsämter leiteten mehrere Bußgeldverfahren gegen die Betreiber der überprüften Betriebe ein. Lediglich bei den Lokalitäten in Rimbach hatten die Ordnungshüter nichts zu beanstanden.
Bei den Kontrollen in Heppenheim und Viernheim stellten die Beamten 36 Personen fest, die sie anschließend überprüften. Gleiches taten sie mit den insgesamt acht Betrieben, die sie genauer unter die Lupe nahmen. In Viernheim stellten die Kontrolleure in zwei Spielhallen insgesamt drei Automaten sicher. Hier bestand der Verdacht, dass es sich dabei um illegal aufgestellte Spielgeräte handelte. Ob und und in welchem Umfang daran illegales Glücksspiel stattfand, müssen nun die weiteren Ermittlungen klären. Auch hier leiteten die Ordnungsämter mehrere Bußgeldverfahren gegen die Eigentümer wegen unterschiedlichen Verstößen ein. ots
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