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  • Di., 17. Juli 2018, 08:58 Uhr
    „Sitzbankgruppe“ sorgte für erste Sitzbank in Riedrode

    Im Bauch der Dummbabbelsau waren 300 Euro

    Riedrode hat jetzt auch eine gespendete Sitzbank, deren Einweihung am Kerwemontag in großer Runde mit der Sitzbankgruppe, Bürgermeisterin Barbara Schader und der Kerwecrew gefeiert wurde. Foto: Hannelore Nowacki

    RIEDRODE – In Bürstadt gibt es gespendete Sitzbänke, auch in Bobstadt. Endlich war am Kerwemontag der kleinste Bürstädter Stadtteil Riedrode an der Reihe. Am Waldrand zwischen Sportplatz und Friedhof steht das Prachtstück, nicht zu übersehen dank der leuchtenden Farbe und des prominenten Standortes, flankiert von zwei Felsbrocken. In Gesprächen hatte Bernd Deckenbach erfahren, dass ältere Mitbürger auf dem Weg zum Friedhof gerne eine Sitzbank hätten. Die Sitzbankgruppe mit dem Namen „Sitzbänke von Bürgern für Bürger“ präsentierte diesmal jedoch keinen Spender in Person. Die Überraschung war jedoch schon durch die Kerwerede von Kerwevadder Sebastian Kreiling öffentlich geworden, der das Vorhaben mit großem Lob bedachte. Letztlich kam Kerweopa Bernd Deckenbach am Montagvormittag die Aufgabe zu, zur Sitzbankeinweihung das Spendenschwein mitzubringen, die in Riedrode bekannte „Dummbabbelsau“. Das Sparschwein mit Sonnenbrille hatte Frank Gumbel bei seinem Kerwetalk im vergangenen Jahr mit 300 Euro füllen lassen. Die Sache ist ganz einfach: Wer beim Talk einen dummen Spruch abgibt oder Phrasen drischt, füttert das Schwein mit Euros. Da aber die meisten Talkgäste ehrenamtlich unterwegs sind, springen Sponsoren für sie mit einer Geldspende ein, die die Talkgäste dann in die Dummbabbelsau stecken. Frank Gumbel verriet der Runde, dass Klaus Schlappner die Sau einst fast ganz alleine vollgemacht hatte. Damit auch die zweite Hälfte der Riedroder Sitzbank bezahlt werden kann, hofft der Talkmeister bei dieser Kerwe auf ebenso große Ausbeute wie letztes Jahr. Die Einweihung wurde im großen Kreis gefeiert – mit den Kerweborsch und Kerwemädel, Mitgliedern der Sitzbankgruppe, Bürgermeisterin, Ortsbeiratsmitglied Dieter Kreiling und weiteren Interessierten. Bürgermeisterin Barbara Schader, die sich für die Sitzbank an dieser Stelle erfolgreich bei Hessen Forst eingesetzt hatte, fand die Sache „rundum gelungen“. Die Riedroder Kerwe nannte sie bei dieser Gelegenheit „traumhaft“, der Kerwenachwuchs zelebriere die Kerwe voller Leidenschaft und generationenübergreifend. Renate Gayer von der Sitzbankgruppe stellte die Gruppe vor, die aus den Organisatoren und zwei engagierten Bürgern in Bobstadt und Riedrode besteht, Peter Hölzel und Bernd Deckenbach. Ein herzliches Dankeschön richtete sie an Stadtgärtner Jürgen Rückert, der den Platz gepflastert und die Bank aufgestellt hatte. In der Kernstadt teilen sich die Aufgabe Frank Gumbel, Pfarrer i. R. Friedolf Jötten, Ingrid Schich-Kiefer (Caritas), Günter Schwering (Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth) und Renate Gayer. Hannelore Nowacki







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