Di., 20. September 2016, 11:34 Uhr
Gemeinsame Inspektionsübung der drei Bürstädter Feuerwehren und DRK erfolgreich
Im dichten Diskorauch drei Dummys gefunden

Die gemeinsame Inspektionsübung am Montagabend mit DRK und den drei Bürstädter Feuerwehren verlief erfolgreich wie bei der späteren Einschätzung deutlich gemacht wurde. Foto: Hannelore Nowacki
BÜRSTADT – Der Qualm aus der großen Lagerhalle hatte sich fast verzogen, die drei Dummys als vermisste Personen waren gerettet und versorgt, die Einsatzkräfte der Bürstädter Feuerwehren rollten die Schläuche zusammen und verstauten die Geräte wie Entlüfter und Atemgeräte in den Löschfahrzeugen. Im Rettungsfahrzeug des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) erhielt ein Dummy noch die medizinische Notversorgung. Einsatzleiter war Simon Lambrecht, der stellvertretende Wehrführer Bürstadt Mitte. Die offiziell eingeladenen Zuschauer machten sich auf den Weg zum Feuerwehrstützunkt, andere gingen nach Hause. Wehrführer Burkhard Jakob von der Feuerwehr Mitte hatte den Vertretern der Lokalpolitik zu Beginn das geplante Szenario mit den Aufgaben für die Einsatzkräfte erklärt. Eine kleine Verpuffung mit großer Rauchentwicklung soll in der Lagerhalle stattgefunden haben, der Lagermitarbeiter habe bei seinem Notruf mitgeteilt, dass drei Kollegen vermisst seien. Acht Minuten nach der Alarmierung waren 54 Einsätzkräfte und 13 Fahrzeuge einschließlich DRK-Rettungswagen bei der Firma GS eingetroffen. Gegen 20.20 Uhr war der Einsatz beendet. Noch während der Übung kam eine echte Alarmierung – Rauchgeruch war in einem Gebäude in der Nibelungenstraße gemeldet worden. Einige Löschfahrzeuge verließen die Übung umgehend. Diese gemeinsame, jährliche Inspektionsübung der drei Bürstädter Feuerwehren Bürstadt Mitte, Bobstadt und Riedrode mit Rettungskräften des DRK am Montagabend war erfolgreich verlaufen. Diese Einschätzung gab Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller nach der Übung im Versammlungsraum im Feuerwehrstützpunkt der Freiwilligen Feuerwehr Bürstadt Mitte vor allen Einsatzkräften. Auch Bürgermeisterin Barbara Schader, Erster Stadtrat Walter Wiedemann und Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf sowie Stadtverordnete, weitere Magistratsmitglieder, Ortsvorsteher und Ortsbeiräte waren zur „Manöverkritik“ gekommen, nachdem sie auch die Übung auf dem Gelände der Firma GS Wärmesysteme in der Lorscher Straße beobachtet hatten. „Im Großen und Ganzen kann ich keine Fehler feststellen“, erklärte der Kreisbrandinspektor. Die Übung habe gezeigt, dass die Feuerwehr schlagkräftig sei und auf dem neuesten Stand. Stadtbrandinspektor Uwe Schwara zeigte sich beeindruckt, dass die Politik diese starke Präsenz gezeigt habe. Hannelore Nowacki