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  • Fr., 26. Juni 2015, 11:08 Uhr
    Jugendrat hatte zum Jugendforum eingeladen - „Wir planen unsere Zukunft“

    Im Gespräch neues Jugendhaus, Sportpark und die „alla hopp!“-Anlage

    Der Jugendrat der Stadt Bürstadt hatte am Donnerstag zum Jugendforum eingeladen, um über drei Zukunftsthemen zu informieren und Ideen der Jugendlichen zu sammeln. Michael Pfeifer ermutigte zur Beteiligung. Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – Die Jugend in Bürstadt bekommt ein neues Zentrum. Eine Ahnung, wie schön es eines Tages im und rund um das neue Jugendhaus sein wird, bekamen die Teilnehmer des Jugendforums am Donnerstagabend. Der Jugendrat der Stadt Bürstadt hatte die Jugendlichen eingeladen, um in lockerer Atmosphäre über die Zukunft in Bürstadt zu sprechen. Viel Grün gibt es hier und die Zeichen für einen zaunlosen Sportpark mit kreativen Bewegungsmöglichkeiten für Groß und Klein zeigen auf „los geht’s“. Beim Blick aus dem Fenster des Versammlungsraumes geriet Bürgermeisterin Barbara Schader ins Schwärmen und Landschaftsarchitekt Dirk Schelhorn skizzierte in seinem bebilderten Vortrag eine bewegungsfreudige und begegnungsreiche Zukunft für jedes Alter, in einem  motivierend gestalteten  Umfeld im Bürgerhauspark wie auch auf dem Gelände des geplanten Sportparks. Die Jugendlichen waren eingeladen, ihre Ideen einzubringen und die Zukunft in Bürstadt zu mitzugestalten. Dass fünfzehn Teilnehmer gekommen waren, wertete der Erste Jugendratsvorsitzender Michael Pfeiffer durchaus als Erfolg. Drei Themen nannte er, die in nächster Zeit anstehen: Das neue Jugendhaus, das im heutigen Vereinsheim des Volkschors entstehen wird und den Sportpark in Bürstadt, in den das neue Jugendhaus landschaftlich und konzeptionell integriert werden soll. Auch bei der „alla hopp!“-Anlage im Bürgerhauspark ist die Meinung der Jugendlichen wie auch aller anderen Bevölkerungsgruppen in der Planungsphase gefragt. Jugendratsmitglied Daniel Grein erklärte die Arbeitsweise des Jugendrats und ermunterte die Jugendlichen in Bürstadt mitzumachen, denn „wer sich engagieren will, kann hier etwas bewegen“. Bürgermeisterin Schader sprach mit Blick auf das Motto „Bürstadt in Bewegung“ von einer neuen Ära in der Geschichte der Stadt, auch sei das neue Jugendhaus als Zentrum der Jugend „eine riesengroße Chance“. Jetzt gehe es darum, Ideen zu sammeln und Konzepte zu entwerfen, auch der Jugendrat werde nach Wünschen gefragt. Am Dienstagabend im Bürgerhaus werde den Bürgern die „alla hopp!“-Entwurfsplanung vorgestellt. Den jungen Leuten gab sie anfeuernde Worte mit auf den Weg: „Seid mutig, plant es, es ist eure Chance“. Mit Elan und Begeisterung ging Landschaftsarchitekt Schelhorn auf Details und Ziele des „alla hopp!“-Projekts in Bürstadt ein, das in dieser Form, in unmittelbarer Nachbarschaft des Rathauses, in Deutschland einzigartig sei. „Mit leichtem Schwung kann man zukünftig ins Rathaus gehen“, stellte er in Aussicht. Für Familien und alte Menschen, behinderte und nicht behinderte Menschen, Kinder jeden Alters und Jugendliche sollen fantasievolle Bewegungsmöglichkeiten geschaffen werden. Hochzeitspaare können auf einer Hochzeitsschaukel Platz nehmen, umrahmt von Rosen. Ein Trinkwasserbrunnen ist vorgesehen und ein freies W-Lan im ganzen Park wird für das digitale Wohlgefühl sorgen. Eine Laufbahn wird eingerichtet, die als „Finnentrailbahn“ einen besonders weichen Untergrund und Hindernisse aufweise. Im späten Frühjahr nächsten Jahres, als Planziel nannte Schelhorn Mai oder Juni, soll die „alla hopp!“-Anlage fertig sein. Fest steht jedoch: Wer in der „alla hopp!“-Anlage den Überblick haben will, muss sich bewegen. Hannelore Nowacki

     

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