Mo., 17. April 2017, 23:01 Uhr
Großes Interesse beim Ostereierschießen des Pfeil- und Bogenclubs
Im Hasenheim ging es um Treffer und Spaß

Beim Ostereierschießen des Pfeil- und Bogenclubs Bürstadt stand der Spaß im Verbund mit der sportlichen Herausforderung im Vordergrund. Treffer wurden mit Ostereiern und Süßigkeiten belohnt. Foto: Hannelore NowackiBÜRSTADT – In die gelbe Mitte im Kreis der Zielschiebe soll der Pfeil treffen, wenn man gewinnen will. Beim traditionellen Ostereierschießen des Pfeil-und Bogenclubs Bürstadt am Ostersamstag im Hasenheim freuten sich die Neulinge unter den Bogenschützen aller Altersklassen über Treffer auf platzende Luftballons und in die Bilder von Clowns und Osterhasen. Auch Pfeiltreffer auf Ostereierbilder waren gültig. Bei den Wettbewerben wünschen sich die Bogenschützen „alles ins Gold“ und gewinnen im besten Fall eine Goldmedaille. Am Ostersamstag lagen als Gewinn bunte Ostereier vom Huhn, Schokoladenhasen und Gummibärchen im Osternest. In der Vereinshalle des Kaninchenzuchtvereins H18 ging es mittags zu wie im Taubenschlag, neue Besucher trafen ein, andere verließen das Hasenheim zufrieden mit einer ordentlichen Gewinnsammlung. Zur Stärkung war Bratwurst und Rindswurst im Angebot, auch Kaffee und Kuchen nahmen die zahlreichen Besucher gerne. Bis zu zwanzig Helfer waren für die Besucher im Einsatz. Mit 1,50 Euro für drei Pfeile konnten die Schützen ins Vergnügen starten. „Die Leute wollen Spaß haben“, weiß der Zweite Vorsitzende Thomas Strubel aus Erfahrung. Eingeladen sei die Bevölkerung jedes Jahr, auch um den Sport und den Verein kennenzulernen und vielleicht Mitglied zu werden. An der Schusslinie standen routinierte Schützen bereit, die den Besuchern die Kniffe an Pfeil und Bogen zeigten. Der 15-jährige Hessenmeister Marvin Abels erklärte dem 9-jährigen Vincent, wie man den Bogen hält und über die Pfeilspitze zielt. Gewonnen hatte Vincent schon einiges, aber er machte weiter. Mit den Großeltern war er gekommen, die stolz zuschauten. Großvater Giselbert Bohn ist früher selbst mal Bogenschütze gewesen, erzählte er, die beiden hatten vorher sogar trainiert. Alexander Hermes war zum ersten Mal beim Ostereierschießen und hatte die ganze Familie mitgebracht, auch sein Cousin mit Kindern war mitgekommen. Der Zweite Vorsitzende wies den gut gelaunten Besucher aus Lampertheim erfolgreich im Umgang mit dem Recurvebogen ein, den klassischen olympischen Bogen. Jugendleiter Michael Abels hatte die Schießaufsicht, denn Sicherheit habe die oberste Priorität, erklärte er, niemand dürfe sich im möglichen Schussfeld aufhalten. Der Verein mit 165 Mitgliedern hat für den Sommer ein eigenes Gelände an der alten Radrehnnbahn, im Winter und beim Ostereierschießen sind die Pfeil- und Bogen-Schützen zu Gast in der Halle der Kaninchenzüchter. Unter den etwa vierzig erwachsenen Bogenschützen sind etliche Meister wie auch in der dreißigköpfigen Jugendabteilung. Hannelore Nowacki