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  • Mi., 14. September 2016, 12:22 Uhr
    DRK-Blutspendedienst sehr zufrieden – der Sommerhitze getrotzt

    Im Pfarrzentrum St. Michael füllten sich viele Blutbeutel



    Das Blutspenden liege in der Familie, erzählte Erstspender Jonas Fritzsche im Gespräch mit dem TIP, während das Blut durch den transparenten schmalen Schlauch lief. Die Eltern und die Schwestern haben es vorgemacht. „Es sollte eigentlich selbstverständlich sein“, meinte Jonas Fritzsche. Besonders an die vielen Verkehrsunfälle im Sommer dachte er dabei. Ziemlich entspannt sah er der Punktion entgegen, die Fachkraft im weißen Kittel hatte den richtigen Punkt gefunden und stellte schließlich zufrieden fest: „Es läuft gut bei Ihnen“. Foto: Hannelore Nowacki

    BÜRSTADT – Ein heißer Nachmittag und ein wunderschöner lauschiger Abend mit Mondschein – man könnte im Gartenlokal sitzen oder die alla hopp!-Anlage besuchen. Oder Blut spenden. Am Dienstag entschieden sich fast ebenso viele Menschen Blut zu spenden wie an den bisherigen Terminen des DRK-Blutspendedienstes. Das freute die neun ehrenamtlichen Mitglieder der DRK-Bereitschaft, die den Blutspendedienst mit organisatorischen Aufgaben unterstützten. Eine viertel Stunde vor Schluss um 20.30 Uhr ergab die Zählung 151 eingetragene Spendenwillige. Sandra Freytag am Empfang war sicher, dass noch einige Spender kommen. Bereitschaftsleiter Jan Winkler meinte, 160 Spender wären geradezu ideal. Wichtig sei, dass die Spendenwilligen ihren gültigen Personalausweis, Pass  oder ihren Führerschein vorzeigen, erklärte Winkler, der Blutspenderausweis alleine reiche nicht. Im großen Saal des Pfarrzentrums St. Michael waren die Liegen zur Blutentnahme aufgebaut, in anderen Räumen wurden die Spender ärztlich untersucht. Elf Erstspender hatten sich gemeldet, auch das ein Erfolg. Auch der 18-jährige Jonas Fritzsche aus Lampertheim erlebte zum ersten Mal, wie es sich anfühlt, einen halben Liter Blut abzugeben. Nach genau sieben Minuten und 49 Sekunden war die Blutentnahme abgeschlossen, von der Fachkraft exakt gemessen und notiert. „Zwischen sieben und acht Minuten ist die durchschnittliche Zeit“, erklärte sie. Einen Tipp hatte ein anderer Spender, was aber auch die Mutter Kerstin Fritzsche wusste: „Es geht schneller, wenn man pumpt“. Sie hatte schon Blut gespendet und befand sich in der Ruhephase. Beide freuten sich auf den Imbiss. Dass der Blutspendetermin in Bürstadt während der Woche ist, fanden Mutter und Sohn sehr praktisch. Zehn ehrenamtlich tätige Damen der Sozialabteilung der DRK-Ortsvereinigung Bürstadt unter der Leitung von Irmlinde Keilmann hielten in der Cafeteria eine Appetit anregende Auswahl an Hausmacherwurst bereit, außerdem gab es Brötchen mit warmem Fleischkäse, gekochtem Schinken und Käse. Mit Liebe und Leidenschaft für besonders schöne Tischdekoration hatte Maria Bade die Tische herbstlich geschmückt, die Kürbisse und roten Laubranken leuchteten, die Weintrauben, als Zierde und Nachtisch gedacht, waren am Abend wunschgemäß verzehrt. Zu später Stunde hatten die Stapel mit verschiedenen Sorten Schokoladentafeln auf dem Tisch bei Kirk Bufford schon beträchtlich abgenommen. Alles mit Haselnüssen sei besonders beliebt, diese Stapel waren weg. Bei ihm kommen die Laufzettel zusammen, er ist für die Ehrungen zuständig. Am Dienstag waren es acht Ehrungen. Die Urkunde für fünfzigmaliges Spenden überreichte er einmal, zwei Spender kamen auf 25 Blutspenden und fünf Spender hatten zehnmal gespendet. Der nächste Blutspendetermin ist am 29. November im Pfarrzentrum St. Michael. Hannelore Nowacki

     
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