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  • Fr., 24. Juli 2015, 11:08 Uhr
    Verwaltung mit neuen Strukturen und Aufgabenverteilung

    Im Rathaus wurde ein Mammutwerk praxisreif

    Das Rathaus präsentiert sich nach außen wie gewohnt, doch im Innern hat es Veränderungen in den Strukturen und Zuständigkeiten gegeben. Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT –  Die Bürger werden nicht im Rathaus herumirren müssen, auch wenn es jetzt neue Strukturen in der Verwaltung gibt. Wegweiser weisen den richtigen Weg. Auch sei das Ordnungsamt auf demselben Flur umgezogen, erklärte Bürgermeisterin Barbara Schader. Im Rahmen des vierteljährlichen Magistratspressegesprächs am Mittwoch stellten Bürgermeisterin Schader und Hauptamtsleiter Michael Molitor, zuständig für die Betreuung der kommunalen Mitarbeiter, den neuen Organisations- und Geschäftsverteilungsplan vor. Schon der Umfang des Werks lässt erahnen, dass hier viel bewegt wurde. Die Bürgermeisterin blickte zurück: Ein Jahr war die ursprüngliche Zeitplanung für das „Mammutprojekt“, zwei Jahre seien dann notwendig gewesen für den Dialog mit den Mitarbeitern und Abteilungsleitern. Durch den Weggang einiger Mitarbeiter wie Micha Jost und Christian Hering habe sich ebenfalls Bedarf ergeben, in die Strukturen hineinzuschauen. Zu Beginn war den Mitarbeitern aufgegeben, ihre Tätigkeiten zu notieren, um ein komplettes Bild zu erhalten. Schader ist überzeugt, dass sich die Mühe gelohnt hat, denn eine gut aufgestellte innere Organisationsstruktur strahle auch nach außen. „Führen mit Herz und Verstand“ ist ein weiteres Anliegen, das die Bürgermeisterin in der Praxis umgesetzt sehen will. In diesem Sinne seien sehr intensive Abteilungsleitersitzungen unter Einbeziehung auch der stellvertretenen Leiter genutzt worden, um die Kultur des Führens und Leitens zu entwickeln. Zur Moderation dieses Orientierungsprozesses sie die Zusammenarbeit mit einem externen Experten notwendig gewesen. Schader teilte mit, dass sich auf die Stellenausschreibung für einen Wirtschaftsförderer und Citymanager vor drei Wochen bereits 35 Bewerber gemeldet haben. Das sei sehr erfreulich, kommentierte Schader diesen Sachverhalt, sie sei überzeugt, dass die Stelle kompetent besetzt werden kann. Dies sei eine der nächsten wichtigen Weichenstellungen. Eine weitere Säule sei das betriebliche Gesundheitsmanagement, bei dem es auf eine ganzheitliche Struktur und Werte ankomme. „Gesunde Mitarbeiter durch gesunde Lebenshaltung“ ist hier die Leitlinie. Ein Baustein sei der Betriebsausflug nach Bad Nauheim gewesen, in die Gesundheitsstadt. Mit ihrer Idee für dieses Ausflugsziel mit Führung und Angeboten wie Chi Gong im Park, Kneipp und Inhalieren habe sie Neuland betreten. Anfängliche Bedenken hätten der guten Laune Platz gemacht, es sei viel gelacht worden. Die Frage sei nun: Wie implementieren? Räume und Flure umgestalten, was bietet man den Mitarbeitern an? Vitalchecks oder Stressbewältigungsseminare wären eine Idee. „Wir können nur gemeinsam mit den Mitarbeitern den Weg gehen und Strukturen entwickeln“, meinte Schader. Hannelore Nowacki

     

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