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  • Fr., 03. März 2017, 09:05 Uhr
    Voll besetzter Nebenraum im Vereinsheim der DJK Eintracht zum Heringsessen der CDU

    „In de Politik, do muss ma sou manches ertrache!“



    Mit den Worten „Wir feiern net mer den Gott-Jokus. Die CDU ist jetzt im Wahlkampfmodus“, eröffnete CDU-Vorsitzender Alexander Bauer den politischen Aschermittwoch und begrüßte viele Mitglieder im Vereinsheim der DJK-Eintracht. Foto: Eva WiegandBÜRSTADT – Die Bürstädter CDU hatte, wie seit vielen Jahren Tradition, in das  Vereinsheim der DJK Eintracht Bürstadt zum politischen Aschermittwoch mit Heringsessen eingeladen. Auch Bürgermeisterin Barbara Schader, Erster Stadtrat Walter Wiedemann, Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf sowie Fraktionsvorsitzender Jürgen Eberle, waren unter anderem vor Ort. Doch bevor sich die vielen Gäste am Fischbüffet bedienen durften, lockerte CDU-Vorsitzender Alexander Bauer das Ganze mit gereimten Worten in Bäschdädder Platt auf, thematisierte dabei den Bürstädter Alltag, das politische Geschehen und legte, wie immer, den Finger in die Wunde. „In Bäschdadd wärt grad viel getan, wonns misch net betrifft is des meischt egal“, reimte Bauer, allerdings wende sich das Blatt, sobald die Leute selbst betroffen seien – sei es das Thema Baulücken schließen, Kinderspielplätze oder Turnvater Jahn Platz. Gerade heute sei das Internet „schnell zur Stelle, für jede Form der Beschwerde-Welle“, allerdings fehlten dann meist die Informationen, „Fakten zu sammeln, des det sisch meist lohne“. Beethovenplatz und Oligelände würden oft als Alternative genannt, aber hier dauere es noch Jahre bis sich nach Bodenuntersuchungen und Entsorgung, Planung und Diskussion dort etwas ansiedeln könne. Freundliche Worte gab es diesmal, trotz politischem Aschermittwoch, für die Opposition. „Wie gern mach ich am Aschermittwoch über die Opposition meine Witze. Doch die Genosse unterstütze unser Politik, des find ich spitze“. Dickes Lob gab es für die Bürgermeisterin, die ihren Job ganz „grouß“ mache und der im Besorgen von Fördermitteln eigentlich ein Ehrentitel gebühre. Obendrein ein beschlossener Haushalt, fast ohne neue Schulden, Sportpark, Bahnhof, Innenstadt mit Brauhaus Drayss – die CDU setze mit der Bürgermeisterin auf die richtigen Projekte. Schließlich eröffnete Bauer das Büffet, der Abend ging nach den gereimten Worten in den gemütlich-geselligen Teil über. Eva Wiegand

     
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