BÜHNENAUFTRITT: Kinderliedermacher Wolfgang Hering begeistert die Kinder für Singen und Tanz beim Hessischen Familientag
In Kita Europaring studieren Vorschulkinder den „Hokey Pokey Tanz“ ein
Die Vorschulkinder der Kita Europaring wurden bei den Liedern, die Kinderliedermacher Wolfgang Hering auf der Gitarre begleitete, zu unterschiedlichen Bewegungen motiviert. Am 15. Juli treten sie mit ihrer Choreografie auf der Schillerplatz-Bühne zum Hessischen Familientag auf. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Der bekannte Kinderliedermacher Wolfgang Hering aus Groß-Gerau hatte am Mittwoch großes Programm in Lampertheim – in sieben städtischen Kitas übte er mit den Kindern zu einem von ihnen ausgewählten Lied den Gesang, kombiniert mit tänzerischer Bewegung, und das möglichst synchron. Die Vorschulkinder in der Kita Europaring hatten in dieser Übungsstunde mit den Mitmachliedern einen Riesenspaß. Wolfgang Hering singt zum Gitarrenspiel und auch seine Bewegungsanweisungen singt er wie zu den Liedern gehörend. Ein Lieblingslied haben die Kinder in der Kita Europaring für ihren Bühnenauftritt beim Hessischen Familientag am 15. Juli in Lampertheim ausgesucht, das sie ganz oft singen – den „Hokey Pokey Tanz“. An der Übungsstunde nahmen die Kita-Leiterin Dorothea Roos und Erzieherinnen teil. Erster Stadtrat und Sozialdezernent Marius Schmidt war als Vertreter der Stadt Lampertheim gekommen, zuständig auch für die frühkindliche Bildung. Er dankte dem Kinderliedermacher für seinen Beitrag zur frühkindlichen Erziehung im Namen der Stadt Lampertheim, die von der Karl-Kübel-Stiftung mit Sitz in Bensheim für den Hessischen Familientag 2023 ausgewählt wurde. Ein schönes Erlebnis für die Kinder sei nicht nur der Familientag, sondern schon die Zeit davor. Wolfgang Hering erklärte, dass beim Hessischen Familientag etwa 200 Kinder aus den sieben Kitas auf der Schillerplatz-Bühne auftreten werden. Mit seinem Sohn Nicolas Hering, der E-Piano spielt, wird er die Auftritte an der Gitarre musikalisch begleiten. Zwei weitere Lieder mit Tanz studieren die Kinder ein, zu Beginn heißt es „Hallo, es geht einfach los – ja, was kommt dann bloß“. Hoch hüpfen in den Himmel, klatschen und sich drehen, die Kinder nahmen Herings Anregungen auf und setzten sie offensichtlich mit viel Spaß in Bewegung um. „Es geht jetzt richtig rund“ heißt es im Lied. Im Schlusslied sind die „Sternenfänger“ unterwegs. „Heute ist die Initialzündung“, erklärte Wolfgang Hering, das weitere Üben bis zum 15. Juli liege allein bei den Erzieherinnen und den Kindern. „Das kriegen wir hin“, ist Leiterin Roos überzeugt und wie es aussieht, haben auch die Erzieherinnen ihren Spaß. Geübt werden Texte, Gesang, Rollenspiele, Geschichten und die synchrone Bewegung, eine eigene Choreografie wird gestaltet. Das habe immer geklappt, weiß Wolfgang Hering aus Erfahrung von früheren Veranstaltungen. In der Pandemiezeit hätten die Kinder nicht singen dürfen, das findet Wolfgang Hering „ganz schrecklich“, die Kinder hätten es sehr schwer gehabt. Bei den Mitmachliedern eine Spielidee mit Bewegung und Musik verknüpfen, das ist sein Rezept die Musiksprache mit Bewegung zu verknüpfen. Auch die sprachliche Entwicklung werde durch die nicht zu komplizierten Texte und Sprachbilder gefördert. Eine kindgemäße Sprache mit Pfiff und Musik motiviere die Kinder zur Bewegung. An der Karl Kübel Stiftung schätzt er das Engagement für Kinderrechte. „Wenn ihr Lust habt, bekommt ihr noch von mir ein Autogramm“ – die Antwort der Kinder war ein klares „ja!“. Schön in einer langen Reihe aufgestellt, die Hände jeweils auf den Schultern, warteten die Kinder bis sie die lustige, bunte Karte mit Kindern, Bärchen und einer Schlange aus Wolfgang Herings Hit „Zwei lange Schlangen“ samt Unterschrift in die Hand bekamen. Hannelore Nowacki