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  • Mi., 25. Mai 2022, 11:18 Uhr
    AUSBILDUNG: Berufsinfobörse mit 23. Unternehmen an der EKS

    In ruhiger Atmosphäre Berufsfelder erkundet

    Umschauen und informieren stand bei der Berufsinfobörse der EKS im Mittelpunkt.  Foto: oh


    BÜRSTADT – Vom KFZ-Mechaniker bis zum Dachdecker, von der Pflegekraft bis zum Chemikanten – bei der Berufsinformationsbörse an der Erich Kästner-Schule (EKS) waren insgesamt 23 Betriebe vertreten – so viele wie nie zuvor. Manche kamen von außerhalb, andere direkt aus dem Ort. Sie alle wollten Auszubildende und Praktikanten für ihre Unternehmen gewinnen. Doch die Infobörse ist stets auch ein Gewinn für die Haupt-, Real- und Gymnasialschüler: Denn sie konnten sich in kleinem Rahmen an die große Vielfalt der Berufswelt herantasten, konnten eigene Interessen hinterfragen und oft unvollständige Vorstellungen konkretisieren.

    Für die Initiatoren Beate Späth und Christoph Schamber ist die Infobörse in der schuleigenen Sporthalle ein wichtiger Baustein in der Berufsorientierung. „Hier finden die Schüler eine ruhige Atmosphäre mit einer ganz persönlichen Ansprache. Es herrscht hier auch nicht so ein großer Zeitdruck, wenn Gespräche geführt werden“, sagten Beate Späth und Christoph Schamber.

    Alle achten, alle neunten sowie die Abgangsklassen und auch manch ein jünger Schüler schlenderten im Laufe des Vormittags zwischen den Ständen umher. Jeder hatte einen Laufzettel dabei und musste am Ende der Veranstaltung nachweisen können, dass er sich mit mindestens drei Betrieben intensiv auseinandergesetzt hat. Zudem füllten alle Schüler noch einen weiteren Zettel aus. Auf ihm notierten sie Genaueres: Entspricht ein Beruf den eigenen Vorstellungen? Stimmen das eigene Können und die Anforderungen an Auszubildende überein? Gibt es Praktikumsmöglichkeiten? Und wie sieht das Bewerbungsverfahren aus?

    „Endlich konnten wir wieder in Präsenz eine Berufsinfobörse durchführen. Dies ist für die Schülerinnen und Schüler ganz wichtig. Ich danke allen Firmen, die heute gekommen sind, herzlich“, sagte Stephanie Dekker, Leiterin der EKS. Viele der Schüler hätten Hemmungen, rauszugehen und sich über Berufe zu informieren. Seien nun die Experten vor Ort, könnten sie nicht anders, als sich mit dem Thema der Berufsorientierung zu befassen. Das Spektrum der Berufsspezialisierung sei mittlerweile so groß, dass viele Eltern – auf die sich die jungen Schüler noch immer sehr stark bei ihrer Berufswahl verließen – die neuen Berufe gar nicht kennen würden.

    Eigene Stärken und Schwächen kennenlernen

    „Die Schüler lernen durch solche Veranstaltungen und das Berufspraktikum immer mehr ihre eigenen Interessen und auch ihre Stärken und Schwächen kennen“, erklärte Beate Späth.

    Die Schüler jedenfalls waren am Donnerstag eifrig mit ihren Zetteln in der Sporthalle unterwegs. Auch im kommenden Jahr soll die Infobörse erneut stattfinden, der Termin im Februar 2023 wurde den Unternehmen schon mitgeteilt. zg

     

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