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  • Do., 21. Juni 2018, 10:16 Uhr
    Katholische Frauengemeinschaft Mariä Verkündigung spendete 2.000 Euro an Kita Schwalbennest

    Inklusive Kita Schwalbennest investiert Spende in Sanierung

    Günther Baus, Erster Versitzender des Vereins Lebenshilfe, freute sich besonders für die Kinder der Kita Schwalbennest über die 2.000-Euro-Spende der Katholischen Frauengemeinschaft Mariä Verkündigung, die bei der Übergabe durch Tanja Heumüller (von links), Brigitte Hartnagel mit Enkel Konstantin, Ramona Schollmeier und Marga Hartmann vertreten war. Foto: Hannelore Nowacki

    LAMPERTHEIM –Die Freude war auf beiden Seiten groß, bei den Spenderinnen, vier Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft Mariä Verkündigung und Günther Baus, der als Erster Versitzender des Vereins Lebenshilfe eine Spende in Höhe von 2.000 Euro nicht alle Tage erhält. „Ich bin froh, dass Sie an uns gedacht haben“, sagte Baus in die Runde. Die inklusive Kindertagesstätte Schwalbennest in der Saarstraße, schön am Altrheindamm gelegen, könne jede Spende gut gebrauchen, erklärte Baus, auch jede kleinere Spende sei willkommen. Das über 40 Jahre alte Gebäude zeige Sanierungsbedarf nach so langer Nutzungsdauer, der erste Bauabschnitt sei fast fertig, erläuterte Baus. Zwar übernehme die Stadt Lampertheim 50 Prozent der Investitionskosten, doch müssen immerhin 25.000 Euro jährlich vom Verein selbst getragen werden. Im ersten Bauabschnitt wurden die alten Fenster ersetzt, außerdem hat der Verein ein energetisches Konzept erarbeiten lassen. Im zweiten Bauabschnitt werden die drei Gruppenbäder saniert, eines soll möglichst noch in diesem Jahr fertig werden. „Die Kinder sollen sich langfristig wohlfühlen“, meint Baus. Den Bädern seien die Jahre anzusehen. Der Neubau für die Frühförderstelle wurde 1996 in Betrieb genommen. Von den insgesamt 30 Beschäftigten sind 15 in der Kita tätig und 15 Mitarbeiter in der Frühförderstelle. Der Vereinsvorstand hingegen arbeite ehrenamtlich. Alle 45 Plätze der Kita seien belegt, von den 45 Kindern habe ein Drittel der Kinder mit Einschränkungen Inklusionsbedarf, in jeder der drei Gruppen mit je 15 Kindern seien dies fünf Kinder, darunter auch pflegebedürftige Kinder. „Die Mitarbeiter haben einen ganz anderen Alltag als in anderen Kindertagesstätten“, betonte Baus. Zwar gebe es erhöhte Stellenzuschüsse, aber „wir haben keinen Luxus, es ist harte Arbeit“. Die Zulassung als ganz normale Kita habe das Schwalbennest. Brigitte Hartnagel, Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Mariä Verkündigung (kfd), berichtete, dass die Frauengemeinschaft immer mal eine andere Einrichtung wie die Tafel und Kindergärten mit einer Spende bedenkt - „jetzt haben wir an euch gedacht“. Aus ihrer zwanzigjährigen Erfahrung im Kindergarten kenne sie die Arbeit mit Kindern, erklärte Hartnagel. Wenn die Frauen zusammensitzen, entwickeln sich die Ideen, welche Einrichtung sie unterstützen könnten. Das Spendengeld komme aus den Erlösen vom Osterbasar und Adventsbasar, die seit „zig Jahren“ veranstaltet werden. Verkauft werde auch beim Seniorennachmittag und Frauenfrühstück. Alles werde selbst gebastelt, Marmeladen werden eingekocht und die frisch gebundenen Adventskränze seien immer schnell weg. Gerade ist Erdbeerzeit und die Frauen seien gerade wieder dabei Marmelade zu kochen. Obstspenden seien sehr willkommen. „Man sollte mit dem Herzen dabei sein, sonst kommt nichts raus“, meinte die Frauenrunde, die zum aktiven Kern der rund 115 Mitglieder gehört. Hannelore Nowacki


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