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  • Di., 17. März 2026, 15:00 Uhr
    PERSONALIE: Prof. Dr. Thalia Erbes übernimmt Leitung der Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Worms

    Innovative Operationsverfahren und höchste Sicherheit für werdende Eltern im Fokus

    Prof. Dr. Thalia Erbes übernimmt Leitung der Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Worms.
    Foto: privat

    WORMS – Das Klinikum Worms stellt die Weichen für die Zukunft der Frauenheilkunde und Geburtshilfe: Zum 1. April 2026 übernimmt Prof. Dr. med. Thalia Erbes die Leitung der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe als neue Chefärztin. Mit der gebürtigen Siegenerin gewinnt das Klinikum eine erfahrene Medizinerin, die für eine Verbindung aus moderner Krebsmedizin, innovativer Chirurgie und einer einfühlsamen Geburtshilfe steht. Prof. Dr. Thalia Erbes blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Nach ihrem Medizinstudium in Frankfurt am Main und Aachen war sie in Düren und Starnberg tätig und wechselte dann als Oberärztin an das Universitätsklinikum Freiburg. Dort prägte sie über viele Jahre als Leitende Geschäftsführende Oberärztin und Leiterin des Brustkrebszentrums die gynäkologische Onkologie. Zuletzt leitete sie als Chefärztin die Frauenklinik am Brüderklinikum Julia Lanz in Mannheim. „Medizin ist für mich mehr als nur ein Beruf – es geht darum, Frauen in jeder Lebensphase, ob bei der freudigen Nachricht einer Schwangerschaft oder der schweren Diagnose einer Krebserkrankung, mit höchster Kompetenz und menschlicher Wärme zu begleiten“, erklärt Prof. Dr. Thalia Erbes. Die Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe verfügt zusätzlich über die Schwerpunktbezeichnungen Gynäkologische Onkologie und Medikamentöse Tumortherapie sowie Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin. Darüber hinaus ist sie als European Gynecological Oncologist von der europäischen Fachgesellschaft für Gynäkologische Onkologie (ESGO) akkreditiert und als Senior- Brustoperateurin von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Ihr wissenschaftlicher Fokus, der unter anderem auf der Erforschung von Biomarkern zur Früherkennung von Brustkrebs liegt, fließt dabei direkt in die Behandlung ihrer Patientinnen ein.

    Spezialisierte Onkologie und innovative Chirurgie

    Als ausgewiesene Expertin für gynäkologische Onkologie bringt Prof. Dr. Erbes ein breites Spektrum an modernsten Behandlungsformen nach Worms. „Mein Ziel ist es, betroffenen Frauen bei Unterleibs- oder Brustkrebserkrankungen eine Versorgung auf höchstem Niveau zu bieten“, so die neue Chefärztin. Dies umfasst minimalinvasive Operationsverfahren bei Gebärmutterkrebs ebenso wie komplexe, interdisziplinäre Eingriffe bei Eierstockkrebs. Ein weiterer Schwerpunkt liegt zudem auf der operativen Behandlung von Brustkrebs, die am Klinikum einschließlich modernster Rekonstruktionsverfahren aus einer Hand angeboten wird. Zusätzlich möchte die neue Chefärztin die minimalinvasive Chirurgie („Schlüsselloch-Chirurgie“) um neue Methoden in der Urogynäkologie – etwa bei Inkontinenz- oder Senkungsbeschwerden – erweitern. Ein besonderes Anliegen ist ihr zudem die Behandlung der Endometriose – einer häufigen schmerzhaften chronischen Erkrankung u.a. durch Gewebeabsiedlungen außerhalb der Gebärmutter. „Eine präzise Diagnostik und die Erstellung eine individuelles Therapiekonzept, das als Optionen die Hormonbehandlung, die Schmerztherapie, eine Ernährungsumstellung mit komplementärer Therapie sowie operativen Eingriffe zur Entfernung der Endometrioseherde umfassen kann, ist hier entscheidend, um den betroffenen Frauen ihre Lebensqualität zurückzugeben“, so Prof. Erbes. Darüber hinaus gehört auch die Transgender-Brustchirurgie zu ihrem spezialisierten Portfolio. In der Geburtshilfe möchte Prof. Dr. Erbes die bewährten Konzepte des Wormser Klinikums weiter stärken. „Das Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level 1) für Frühgeborene und kranke Neugeborene ist ein Juwel“, so die Medizinerin. „Dass wir in unserer Geburtshilfe alles anbieten können – von der natürlichen Geburt im Hebammenkreißsaal bis hin zur hochspezialisierten Versorgung extrem kleiner Frühgeborener – schafft eine Sicherheit für Eltern, die in der Region einzigartig ist.“ zg

     

     

     

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